Statt Sandplatz und Schwimmbecken stand für Dorina und Ronja Klinger sowie Paralympics-Schwimmer Andreas Ernhofer diesmal der Reitplatz auf dem Programm. In Haag lernten die niederösterreichischen Spitzensportler die Welt des Pferdesports kennen – und zeigten sich beeindruckt.
Beim Baggern im Sand oder im Schwimmbecken fühlen sich die Beachvolleyball-Schwestern Dorina und Ronja Klinger sowie Paralympics-Schwimmer Andreas Ernhofer am Wohlsten. Doch in Haag im Bezirk Amstetten erwartete die niederösterreichischen Sport-Asse ein Perspektivenwechsel. Sie waren zu Gast in der Reitanlage von Olympiateilnehmer Helmut Morbitzer.
Feingefühl und Partnerschaft
Im Rahmen eines Videodrehs lernten sie die Welt des Pferdesports kennen und stellten sich verschiedenen Aufgaben rund um die Vierbeiner. Vom ersten Kontakt mit den Tieren bis zu sportlichen Herausforderungen standen Zusammenarbeit, Kommunikation und Vertrauen im Mittelpunkt. „Viele Menschen sehen beim Springreiten vor allem die sportliche Leistung. Wer selbst mit einem Pferd arbeitet, merkt schnell, wie viel Feingefühl und Partnerschaft dahinterstecken“, erklärt Morbitzer.
Die Klinger-Schwestern waren begeistert: „Man merkt schnell, dass jedes Detail zählt und wie viel Arbeit hinter einer scheinbar mühelosen Runde steckt.“ Ernhofer betonte das Zusammenspiel mit dem Tier. „Als Schwimmer kämpft man meist mit sich selbst und der Uhr. Umso spannender war es, eine Sportart kennenzulernen, bei der man nur gemeinsam erfolgreich ist.“
Die besten Springreiter zu Gast
Der Besuch auf der Reitanlage von Olympiateilnehmer Helmut Morbitzer diente auch als Vorgeschmack auf die Longines Global Champions Tour Vienna. Diese macht von 24. bis 27. September vor der Kulisse von Schloss Schönbrunn Station. Dabei messen sich die besten Springreiter der Welt in Wien.
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