Ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung des Polizeisicherheitszentrums in St. Pölten: Der Vorentwurf für das Projekt wurde freigegeben, 2030 sollen die Bauten in Betrieb gehen.
Der nächste Schritt ist gesetzt: Das neue Polizeisicherheitszentrum in St. Pölten nimmt konkrete Formen an. Jetzt hat das Land Niederösterreich den Vorentwurf für eines der größten Hochbauprojekte im weiten Land freigegeben. Vorausgegangen sind dem intensive und konstruktive Abstimmungen mit dem Innenministerium.
Geplant ist, wie berichtet, ein Sicherheitszentrum mit neun Gebäuden und 36.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Platz finden sollen dort unter anderem die Landespolizeidirektion, die Einsatzabteilung samt Trainingszentrum, das Landeskriminalamt, das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung, die Fremden- und Grenzpolizeiliche Abteilung, die Landesverkehrsabteilung, die Sicherheits- und Verwaltungspolizeiliche Abteilung, die Logistikabteilung sowie das Stadtpolizeikommando St. Pölten. Rund 171 Millionen Euro wird das Projekt kosten.
Die Freigabe des Vorentwurfs ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung dieses bedeutenden Zukunftsprojekts
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Seit der Unterzeichnung der Organisations- und Finanzierungsvereinbarung durch das Land Niederösterreich, das Innenministerium und die Stadt St. Pölten im Dezember 2024 wurden die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen. Nachdem Grundstücke gekauft und Pläne erstellt worden sind, wurde diesen März vom Gemeinderat der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan beschlossen. Der neue Standort liegt dabei – weil man auf die Anrainereinwände eingegangen ist – bewusst weiter von Wohnsiedlungen entfernt, als ursprünglich vorgesehen.
Das Projekt in der Landeshauptstadt St. Pölten ist wesentlich für die Sicherheit in Niederösterreich
Innenminister Gerhard Karner
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Innenminister Gerhard Karner: „Sicherheit zählt zu den wichtigsten Grundbedürfnissen der Menschen. Wir errichten hier nun gemeinsam die passende Infrastruktur für die Sicherheitsarbeit.“
Die Projektverantwortung liegt beim Land Niederösterreich, Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, gemeinsam mit der NÖ Landeshauptstadt Planungsges.m.b.H. (NÖPLAN). „Mit der Freigabe des Vorentwurfs ist ein wichtiger Projektschritt abgeschlossen. Nun können wir die Entwurfsplanung vorantreiben und die nächsten Schritte für die Umsetzung setzen“, sagt Bauherrenvertreter Christoph Reiter-Havlicek.
Derzeit wird die Entwurfsplanung ausgearbeitet. Die Einreichung ist für Dezember 2026 vorgesehen, der Baubeginn soll im Sommer 2027 erfolgen. Die feierliche Eröffnung des Sicherheitszentrums ist dann für das erste Halbjahr 2030 geplant.
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