Ab 2030 in Betrieb

NÖ-Polizeisicherheitszentrum: Meilenstein erreicht

Niederösterreich
02.06.2026 16:30

Ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung des Polizeisicherheitszentrums in St. Pölten: Der Vorentwurf für das Projekt wurde freigegeben, 2030 sollen die Bauten in Betrieb gehen.

Der nächste Schritt ist gesetzt: Das neue Polizeisicherheitszentrum in St. Pölten nimmt konkrete Formen an. Jetzt hat das Land Niederösterreich den Vorentwurf für eines der größten Hochbauprojekte im weiten Land freigegeben. Vorausgegangen sind dem intensive und konstruktive Abstimmungen mit dem Innenministerium.

„Im neuen Sicherheitszentrum sind viele Einheiten unter einem Dach. Das bedeutet noch mehr ...
„Im neuen Sicherheitszentrum sind viele Einheiten unter einem Dach. Das bedeutet noch mehr Schlagkraft und Effektivität im Kampf gegen Kriminalität“, so Minister Gerhard Karner und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.(Bild: BMI/Karl Schober)

Geplant ist, wie berichtet, ein Sicherheitszentrum mit neun Gebäuden und 36.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Platz finden sollen dort unter anderem die Landespolizeidirektion, die Einsatzabteilung samt Trainingszentrum, das Landeskriminalamt, das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung, die Fremden- und Grenzpolizeiliche Abteilung, die Landesverkehrsabteilung, die Sicherheits- und Verwaltungspolizeiliche Abteilung, die Logistikabteilung sowie das Stadtpolizeikommando St. Pölten. Rund 171 Millionen Euro wird das Projekt kosten.

Zitat Icon

Die Freigabe des Vorentwurfs ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung dieses bedeutenden Zukunftsprojekts

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Seit der Unterzeichnung der Organisations- und Finanzierungsvereinbarung durch das Land Niederösterreich, das Innenministerium und die Stadt St. Pölten im Dezember 2024 wurden die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen. Nachdem Grundstücke gekauft und Pläne erstellt worden sind, wurde diesen März vom Gemeinderat der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan beschlossen. Der neue Standort liegt dabei – weil man auf die Anrainereinwände eingegangen ist – bewusst weiter von Wohnsiedlungen entfernt, als ursprünglich vorgesehen.

Zitat Icon

Das Projekt in der Landeshauptstadt St. Pölten ist  wesentlich für die Sicherheit in Niederösterreich

Innenminister Gerhard Karner

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Innenminister Gerhard Karner: „Sicherheit zählt zu den wichtigsten Grundbedürfnissen der Menschen. Wir errichten hier nun gemeinsam die passende Infrastruktur für die Sicherheitsarbeit.“

Die Projektverantwortung liegt beim Land Niederösterreich, Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, gemeinsam mit der NÖ Landeshauptstadt Planungsges.m.b.H. (NÖPLAN). „Mit der Freigabe des Vorentwurfs ist ein wichtiger Projektschritt abgeschlossen. Nun können wir die Entwurfsplanung vorantreiben und die nächsten Schritte für die Umsetzung setzen“, sagt Bauherrenvertreter Christoph Reiter-Havlicek.

Derzeit wird die Entwurfsplanung ausgearbeitet. Die Einreichung ist für Dezember 2026 vorgesehen, der Baubeginn soll im Sommer 2027 erfolgen. Die feierliche Eröffnung des Sicherheitszentrums ist dann für das erste Halbjahr 2030 geplant.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Niederösterreich
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung