Künstliche Intelligenz

KI schaffte bereits „Aufnahme“ in den Landesdienst

Niederösterreich
03.06.2026 10:00

Das Land Niederösterreich präsentiert seine erste umfassende Strategie für Künstliche Intelligenz – Gemeinden, Wirtschaft und Senioren sollen dabei im Mittelpunkt stehen. In der Verwaltung kommt KI schon zum Einsatz.

Der Fortschritt der Künstlichen Intelligenz macht auch vor NÖ nicht Halt. Gemeinsam mit Professor Michael Bartz vom IMC Krems und Unternehmerin Carina Zehetmaier stellte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die neue Strategie vor. „Digitalisierung darf nicht abhängig von Wohnort, Alter und Ausbildung sein“, so die Landeshauptfrau. Mit kostenlosen Angeboten will das Land künftig vor allem Senioren den Umgang mit KI näherbringen. Auch Gemeinden sollen als wichtige Schnittstelle unterstützt werden. Tourismus, Gastronomie und Unternehmen sollen durch den Einsatz von KI effizienter werden.

 KI in der Landesverwaltung
„Schon einfache Anwendungen könnten Unternehmen produktiver machen“, so Bartz. Chancen sieht er auch im Gesundheitsbereich – etwa damit ältere Menschen länger selbstständig zu Hause leben können. Auch das Land arbeitet bereits an einem eigenen KI-Chatbot für Bürgeranfragen. Die landesinterne KI könne auch in der Verwaltung genutzt werden – etwa bei der Erstellung von Gutachten. Bei Raumplanungsgutachten werde KI schon verwendet. Die Endkontrolle müsse jedoch bei Beamten liegen, betonte Mikl-Leitner. Für Zehetmaier ist KI ein „mächtiges Tool“. Sie plädiert für klare „Regeln, um die Zukunft aktiv zu gestalten“. KI würde nur dann funktionieren, wenn sie für alle funktioniert.

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