



Mit Riesen-Teddy kamen Tschechen bei Raabs von der Straße ab. Ihre Flucht löste einen Einbruchsalarm aus. Die Polizei rückte mit starkem Aufgebot und Hubschrauber an. Feuerwehren unterstützten die Suche nach den drei Getürmten.
Der „Ausritt“ hatte sich auf der B30 bei Oberpfaffendorf im Waldviertel ereignet! Als die Einsatzkräfte eintrafen, fehlte von den drei Insassen aber jede Spur. Ein Zeuge gab an, dass ein junges Pärchen und eine ältere Frau trotz Verletzungen zu Fuß geflüchtet waren. Ihren Teddy ließen sie im Fond zurück! Sofort wurde eine Suchaktion gestartet.
Diensthunde, Polizeihubschrauber, Drohnen, etc.
Während die Florianis von Raabs an der Thaya die Unfallstelle absicherten und die Suche direkt am Boden aufnahmen, unterstützte die Drohnengruppe der Kameraden aus Groß Siegharts aus der Luft. Mit Diensthunden und später auch einem Polizeihubschrauber wurde außerdem das Gebiet entlang der Thaya penibel abgesucht. Zunächst entdeckten die Einsatzkräfte eine Person im Ziehgraben kauernd! Wenig später konnten auch die anderen Beteiligten auf einer Wiese nahe des Flusses aufgespürt werden.
Unterschiedliche Kennzeichen
Doch damit war die Geschichte noch nicht zu Ende: Im Pkw, an dem hinten und vorn verschiedene tschechische Kennzeichen angebracht worden waren, entdeckten die Ermittler ein Brecheisen – und eben den lebensgroßen Teddybären auf der Rückbank. Der plüschige „Mitfahrer“ – er überstand den Crash unversehrt – dürfte offenbar als unauffällige Tarnung gedient haben.




Waren Einbrüche geplant?
Warum das auf freiem Fuß angezeigte Trio mit dem Werkzeug unterwegs war, wird nun untersucht. Der Verdacht, dass Einbrüche geplant gewesen sein könnten, liegt nahe. Welche Rolle der geheimnisvolle Tarn-Teddy spielt, muss erst geklärt werden. Weitere Ermittlungen – unter anderem in Richtung Drogenkriminalität – laufen, auch in Tschechien! Bei einer sauberen Weste hätten sich die Insassen wohl kaum in alle Richtungen davon gestohlen
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