Mit tiefer Bestürzung reagieren viele Fans und Freunde, auch aus seiner alten Heimat Steiermark, auf die Schockdiagnose des Superstars. Doch Johann Lafer ist voller Zuversicht.
Eine Woche ist es her, dass Johann Lafer sich wieder einer Chemotherapie unterziehen musste. „Es geht mir gut“, versichert er im Gespräch mit der „Krone“. „Ich bin aber derzeit abgetaucht. Ich brauche Ruhe. Um mich auf das größte Ziel meines Lebens konzentrieren zu können: den Krebs zu besiegen. Wieder gesund zu werden.“
Die Schockdiagnose, die er am Wochenende in der „Bild“-Zeitung publik gemacht hatte, sorgte für tiefe Bestürzung, eine Welle der Anteilnahme und eine Menge herzlichem Zuspruch. „Das rührt mich sehr“, sagt der bekannte Koch. Auch aus der alten Heimat kamen viele Reaktionen. „Es tut mir sehr leid, dass ich nicht auf alles antworten kann.“
Diagnose während Fastenkur
Seinem großen Publikum war sein verändertes Aussehen nicht entgangen. An die 25 Kilogramm hat er abgenommen, die Haare sind weg. Die Diagnose erreichte den Starkoch schon Anfang des Jahres, als er wie immer bei einer Fastenkur war und sich dort einer Routineuntersuchung unterzog. Lymphknotenkrebs. Befallen waren Leisten, Hals, Bauch. „Das war ein Schock, ich bin aus allen Wolken gefallen.“
Noch im April war der Steirer auf einem Stadtbummel in Graz für das prachtvolle Magazin „Der Feinschmecker“, das eben in den Handel gekommen ist. Nur jenen, die ihn wirklich gut kennen, war aufgefallen, dass er sich bereits gesundheitliche Sorgen machte.
Zuletzt machte er Furore, weil der TV-Star, der dennoch immer auf dem Boden geblieben ist, bei der Lufthansa kulinarische Höhenflüge feierte: Er verwöhnt, ein absoluter Höhepunkt und Meilenstein in seiner Karriere, weltweit die Business-Passagiere mit seinen kulinarischen Genüssen.
Doch in letzter Zeit hatte sich der gesundheitliche Zustand des gebürtigen Steirers rapide verschlechtert.
„Bitte vergesst nicht ...“
All jenen, die sich jetzt große Sorgen um ihn machen, lässt Johann Lafer ausrichten: „Bitte vergesst nicht: Ich bin im Jahr 1977 aus der Oststeiermark nach Deutschland gezogen, um Karriere zu machen. Mit 80 D-Mark in der Tasche, die ich von meiner Mutter bekommen hatte. Damals habe ich Tag und Nacht daran gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen. Und jetzt werde ich alles tun, um dieses Ziel auch noch zu erreichen. Das größte Ziel meines Lebens, noch wichtiger als die Karriere: den Krebs zu besiegen. Zu leben. Der Tod ist keine Option für mich.“
Erste Anzeichen seien da, dass er sich auf dem Weg der Besserung befindet. Wir wünschen Johann von ganzem Herzen beste, rascheste Genesung!
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.