Das weite Land hat bei der Luftverschmutzung kräftig auf die Bremse getreten! Denn laut neuem Öko-Report hat kein anderes Bundesland seine CO2-Emissionen so stark gedrosselt.
„Bei uns sinken nicht nur die Emissionen, sondern steigt auch der Ökostrom-Anteil“, bringt es der zuständige Landesrat und Landesvize Stephan Pernkopf auf den Punkt, was aktuelle Zahlen des Umweltbundesamtes jetzt eindrucksvoll bestätigen: Niederösterreich ist beim Klimaschutz nationaler Spitzenreiter.
Minus 35 Prozent seit 2005
Seit 2005 konnten die Treibhausgas-Emissionen um 35 Prozent reduziert werden – so viel wie in keinem anderen Bundesland. Österreichweit liegt der Rückgang im Zeitraum bei 28 Prozent.
Hinter dem größten Bundesland folgen Wien mit minus 34 Prozent sowie Kärnten und die Steiermark mit jeweils 33 Prozent weniger. Während viele Regionen Europas noch mit hohen Energiepreisen, fossilen Abhängigkeiten und politischen Unsicherheiten kämpfen, zeigt sich, dass der Umbau des Energiesystems in Niederösterreich Realität geworden ist.
Wirtschaft wäscht, Schadstoffe sinken
Bemerkenswert dabei: Die blau-gelbe Wirtschaft ist trotz sinkender Emissionen weiter gewachsen. Genau diese Entkopplung von Wachstum und CO2-Ausstoß gilt unter Experten als entscheidender Schlüssel im Kampf gegen die Klimakrise.
Der Weg dorthin wurde in Niederösterreich vor allem durch den massiven Ausbau erneuerbarer Energie möglich gemacht. Seit Antritt der aktuellen Landesregierung wurden bereits 180 neue Windräder genehmigt – getragen von breiten politischen Mehrheiten im Landtag.
Die aktuelle Entwicklung hilft bei uns hier in Niederösterreich der Wirtschaft und der Umwelt

Landesvize Stephan Pernkopf
Bild: NLK Burchhart
Dazu kommen eine eklatant bessere Wärmedämmung, moderne Heizsysteme und effizientere Industrieprozesse, Fortschritte in der Abfallwirtschaft sowie die Schließung des Kohlekraftwerks Dürnrohr – einst eines der größten CO2-Symbole des Landes. Auch die Beimischung von Biokraftstoffen im Verkehr trägt ihren Teil zur Reduktion bei.
Für Pernkopf ist die Richtung klar: „Der Ausbau der erneuerbaren Energien lässt sowohl die Emissionen als auch die Gestehungskosten für Strom sinken, hilft also der Wirtschaft und der Umwelt.“
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