Mit Schlägen gequält
Chinesische Bande zwang Kinder zum Blutspenden
Ausland
16.08.2014 09:39
Eine chinesische Bande hat Kinder zum Blutspenden gezwungen. Die Kinder im Alter zwischen zehn und 16 Jahren seien geschlagen worden, um zu kooperieren, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am späten Freitagabend.
Betroffen waren dem Bericht zufolge mindestens acht Schüler, die über sieben Monate lang mindestens einmal pro Monat Blut spenden mussten. Die Täter verdienten damit 6.250 Yuan (rund 750 Euro).
Die Polizei nahm sieben Verdächtige fest, unter ihnen soll auch der Vize-Chef einer Blutspendeeinrichtung in der Provinz Gansu sein. Dieser habe erklärt, er sei unter Druck gewesen, die Zahl der Spender zu erhören.
Falsche Ausweise vorgezeigt
Festgenommen wurden zudem sechs arbeitslose Männer. Bei der Blutspende seien falsche Ausweise vorgezeigt worden, um die Kinder älter erscheinen zu lassen. Blutspenden ist in China im Alter zwischen 18 und 55 Jahren erlaubt. In Österreich liegt die Altersgrenze ebenfalls bei 18 Jahren.
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