Die steirischen Touristiker haben am Donnerstag die endgültige Bilanz über den Winter gezogen: Zwischen November 2025 und April 2026 kamen fast 1,9 Millionen Gäste in die Steiermark und sorgten für einen Nächtigungs-Rekord von über sechs Millionen.
Ein Grund zu jubeln für den Tourismus in der Steiermark: Erstmals gab es in der Wintersaison über sechs Millionen Nächtigungen, genau waren es 6,068.800 – ein Plus von 125.600 oder 2,1 Prozent. Bei den Ankünften freute man sich über 1,888.100, was einen Anstieg von 44.700 bedeutet (+2,4 Prozent).
Die guten Zahlen verdankt man vor allem Gästen aus dem Ausland. Die Ankünfte stiegen in dieser Kategorie um 4,9 Prozent und die Nächtigungen um 3,8 Prozent. „Besonders stark entwickelte sich Bayern“, schreiben die Touristiker. „Der Inlandstourismus blieb stabil, mit positiven Impulsen aus der Steiermark und Niederösterreich.“
Die Steiermark hat in diesem Winter auf zehn Märkten die Werbetrommel gerührt. Die Bemühungen tragen Früchte.

Michael Feiertag, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus
Bild: Christian Jauschowetz
Generell kommen die meisten Touristen in Österreich aus Österreich – sie sorgen für 3,4 Millionen Nächtigungen in der Steiermark. Der Rest, 2,8 Millionen Übernachtungen, fällt auf internationale Gäste – ganz vorne liegen die Deutschen mit über einer Million, gefolgt von Ungarn, Tschechien, Polen, Slowakei und den Niederlanden.
Ferienwohnungen liegen im Trend
Zuwächse gibt es im Bereich der Ferienwohnungen und für 3-Stern-Betriebe. Der 4- und 5-Stern-Bereich ist zahlenmäßig der stärkste und bleibt stabil mit ganz leichten Einbußen – wohl eine Folge der allgemeinen Teuerung.
Die Region Schladming-Dachstein ist auch dieses Jahr wieder führend – dort finden fast 34 Prozent aller Nächtigungen in der Steiermark statt. Die größten prozentuellen Nächtigungszuwächse verzeichneten das Murtal (+11,8%), Erzberg-Leoben (+10,8%) und Murau (+5,4%). In absoluten Zahlen liegt die Region Graz mit über 900.000 Übernachtungen auf Platz zwei, danach folgt das Thermen- und Vulkanland.
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