Opernstar Elīna Garanča hätte im Sommer die Titelpartie in „Ariadne auf Naxos“ singen sollen. Rund zwei Monate vor der Premiere sagte sie ihr Engagement nun aber ab. Die Entscheidung sei ihr alles andere als leichtgefallen, ließ sie in einer offiziellen Aussendung mitteilen.
„Ich habe das Angebot der Salzburger Festspiele mit großer Wertschätzung und aufrichtiger Begeisterung angenommen, nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, diese Partie nicht in mein Repertoire aufzunehmen und daher meine Mitwirkung an dieser Produktion zurückzuziehen. Diese Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen“, so Garanča in einem offiziellen Statement.
Warum genau Elīna Garanča zu diesem Entschluss gekommen ist, ist nicht bekannt. Erst jüngst plauderte sie im Rahmen einer Pressekonferenz zu „Klassik unter Sternen“ in Niederösterreich darüber, dass sie nach 17 Jahren das Mezzosopranrepertoire ein „bisschen durch“ habe. Sie wolle sich deshalb vermehrt abseits ihres Fachs Stücke suchen, „die mir einfach Spaß machen“. Die Titelpartie der Ariadne gehört nun jedenfalls nicht dazu...
Die schwedische Sopranistin Christina Nilsson wird die Partie übernehmen und damit im Sommer ihr Debüt in Salzburg geben.
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