Die Kunstgärtnerei Doll, gegründet im Jahre 1929, schließt im September seine Türen. Nach 97 Jahren verliert Salzburg ein weithin bekanntes Familienunternehmen. Der Firmenchef Jörg Doll geht in den Ruhestand. Im Herbst werden die Glashäuser abgerissen – ein Neubau-Projekt samt einer Markthalle ist offenbar geplant.
Eigentlich wäre geplant gewesen, die Gärtnerei Doll im geplanten Neubau weiterzuführen. Doch Jörg Doll entschied sich nach 29 Jahren als Geschäftsführer jetzt doch für die Schließung: Im September sperrt das Salzburger Familienunternehmen nach 97 Jahren endgültig zu. „Nun bleib mir nur noch, Danke zu sagen. Dank an meine Mitarbeiter und Dank an unsere Kunden“, richtete der Geschäftsführer in einer Aussendung aus. Die Mitarbeiter wurden bereits über die Schließung informiert.
In Wien geht es weiter
Ab September werden die Glashäuser der Kunstgärtnerei abgerissen. Ein Neubau mit einer Markthalle soll kommen – die „Krone“ berichtete bereits darüber. Bis zum Bau-Start können noch Blumen und Dekorationsartikel gekauft werden. Dann endet die Ära des Familienunternehmens in Salzburg.
1919 gegründet, hatten Irmgard und Franz Doll 1958 die Geschäfte übernommen. Jörg Doll wiederum übernahm 1997 von seinen Eltern. „Doch es ist tröstlich zu wissen, dass mein Neffe die Blumen-Familientradition am Gründungsort in Wien fortführt – dort, wo unser Urgroßvater 1883 die ersten Gärten anlegte“, so Doll.
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