Die Spiele sind eröffnet! Samstagabend duellierten sich Kapfenberg und Oberwart in Spiel eins der Basketball-Finalserie. Nach fünf Jahren sahen dabei die steirischen Fans in der eigenen Halle wieder ein Endspiel. Die Stimmung war entsprechend, für einen Sieg fehlte am Ende aber die Kraft.
Autoschlangen vor und rund um die Walfersamhalle verrieten es schon: Die Basketball-Fans waren an diesem Samstag nicht in den Pfingsturlaub unterwegs, sondern hatten nur ein Ziel: Finale eins der Superliga zwischen Kapfenbergs Bulls und den Oberwart Gunners!
Das Beste, was Österreichs Basketball zu bieten hat, steht sich aktuell im Endspiel gegenüber. Für beide Klubs ist es die jeweils bereits zwölfte Finalserie ihrer Vereinsgeschichte. Wobei man besonders den steirischen Korbjäger-Knofeln den Hunger auf Titel anmerkte: Immerhin mussten sie über fünf Jahre auf ein Finalspiel (das bislang letzte datiert vom 16. Mai 2021, als die Bulls gegen Gmunden verloren) für die Kapfenberger warten.
Die Bulls zelebrierten das gefeierte Comeback auch im ganz großen Stil, zwängten in jede Ecke der Halle einen Stuhl, eröffneten für die an die 250 VIP-Gäste einen kühlen Freiluftbereich mit Live-Musik und feiner Kulinarik. Den Gästen wurde allerdings auch in der Halle nicht fad: Weil man ob der Auslastung mit knapp 1000 Fans ans Limit stieß, kam es immer wieder vor, dass im hart geführten ersten Finale plötzlich ein Zwei-Meter-Lackel dahergeflogen kam und in die Bande unmittelbar vor den Fans krachte! Ein Spektakel zum Anfassen.
Aufholjagd nach Infusionen
Zum Start der Serie erwischte es aber die Hausherren – im wahrsten Sinne! Mit Vitali Zotov und Nemo Krstic hatten zwei wichtige Stammkräfte der Bulls zuletzt mit einem Magen-Darm-Virus zu kämpfen, Krstic ließ sich sogar am Matchtag (!) noch Infusionen geben. Die Kraft sollte gegen physische Gunners – trotz eines Wahnsinnsviertels am Ende, als die Artamonov-Truppe die ganze Halle mitriss und Punkt für Punkt aufholte – aber nicht mehr ganz reichen. Damit gehen die Oberwarter nach dem 77:72 mit einer 1:0-Führung ins zweite Spiel, das Montag (18) im Burgenland steigt.
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