Der SV Wienerberg gewinnt mit einem 1:0-Finalsieg gegen 1980 Wien den Wiener Landescup. Damit qualifizierte man sich für den ÖFB-Cup in der nächsten Saison, Traumlos wäre Rapid oder die Austria.
„Hier regiert Wienerberg!“ hallte es nach Schlusspfiff durch das Happel-Stadion. Der SV Wienerberg besiegte im Finale des Wiener Landescups 1980 Wien mit 1:0, sicherte sich zum ersten Mal seit 2004 den Pokal.
„Ein unbeschreibliches Gefühl“
Knapp 2000 Zuseher gaben ihr Bestes, um im weitläufigen Prater-Oval so etwas wie Stimmung aufkommen zu lassen. Wirklich überzuspringen schien der Funken aber nicht, ein zerfahrenes und chancenarmes Endspiel entschied Wienerberg-Goalgetter Jan Mülner (37.) vom Punkt für den Stadtliga-Leader.
Matchwinner und Torschützenkönig
„Auch wenn man am Feld wenig von den Fans mitbekommt, ist es ein unbeschreibliches Gefühl, in diesem Stadion zu spielen und dann auch noch den Titel zu holen“, war beim Matchwinner, der sich mit zehn Treffern zum Torschützenkönig krönte, die Freude groß.
Feier-Limit gesetzt
So auch bei Coach Werner Hasenberger, der seinen Kickern aber ein Limit setzte: „Maximal ein Bier dürfen’s trinken, dann ist Schluss. Wir haben ja noch was vor“, lacht der 54-Jährige, der bereits Freitagabend wieder in der Liga ran muss – gegen 1980.
„Jetzt darf aber kurz genossen werden!“ Neben der Trophäe sicherte man sich für die nächste Saison ja auch einen Platz im ÖFB-Cup. Welche Gegner dort das absolute Traumlos wären? Mülner und Hasenberger sind sich einig: „Rapid oder Austria! Da kommen viele Fans!“
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