Die Folgen des Iran-Kriegs haben die Inflation in Österreich im April auf 3,4 Prozent steigen lassen. Für etwa einen Prozentpunkt – also für knapp ein Drittel der Teuerung – seien gestiegene Treibstoff- und Heizölpreise verantwortlich, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit.
Die Schnellschätzung der Statistiker für April wurde damit um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert, im Vormonat März war die Rate bei 3,2 Prozent gelegen.
Die Spritpreisbremse habe den Preisauftrieb dabei um 0,2 Prozentpunkte abgeschwächt, hielt die Behörde fest. Ebenso habe der im Vergleich zum Vorjahr um zwei Wochen frühere Ostertermin für günstigere Pauschalreisen im April gesorgt und die Inflation ebenso um 0,2 Prozentpunkte gedämpft.
Dienstleistungen bleiben Inflationstreiber
Wichtigster Inflationstreiber blieben die Dienstleistungen. Hier seien die Preise weiterhin überdurchschnittlich gestiegen, jedoch nicht mehr so stark wie zuletzt. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln ist mit 2,4 Prozent hingegen wie schon im Vormonat unter der Gesamtinflation gelegen.
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