Das Bezirksfeuerwehrkommando Rohrbach (OÖ) steht unter Stock: Der erst 42-jährige Christian Simmel starb am Wochenende nach einer schweren Krankheit. Simmel war Vollblut-Floriani – er trat mit 16 Jahren der Feuerwehr bei – und ein liebevoller dreifacher Familienvater. „Es ist eine Katastrophe“, sind sich alle einig.
„Mit dem Ableben von Christian verliert der Bezirk Rohrbach einen Kameraden, der Menschlichkeit, Pflichtbewusstsein und gelebte Kameradschaft in besonderer Weise vereinte. Sein Wirken war stets geprägt von Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und großer Hingabe zum Feuerwehrwesen“, ist die Trauer beim gesamten Bezirksfeuerwehrkommando Rohrbach groß.
Christian Simmel trat im Alter von 16 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Hinterschiffl bei. Sein Weg führte ihn dann vom Kommandanten bis zum Abschnitts-Feuerwehrkommandanten vom Abschnitt Aigen.
„Es ist jetzt am Ende sehr schnell gegangen“
„Ich habe Christian seit über 20 Jahren gekannt. Wir sind 2013 auch parallel Kommandanten geworden. Es ist eine Katastrophe, alle sind erschüttert. Er war so ein netter Kerl“, trauert Bezirks-Feuerwehrkommandant und Freund Thomas Stockinger. Vor vier Wochen sei Simmel noch bei einer Besprechung dabei gewesen „und war guter Dinge. Es ist jetzt am Ende sehr schnell gegangen.“
Im November kam die Diagnose
Simmel bekam erst im November eine Krebsdiagnose, verstarb am Sonntag an der heimtückischen Krankheit. „Mit Christian verlieren wir einen wundervollen Menschen, dessen größtes Anliegen stets das Wohl seiner Mitmenschen war. Handschlagqualität, Zusammenhalt und Verlässlichkeit waren Werte, die Christian stets vorlebte“, erinnern sich seine Kameraden an den 42-Jährigen. Simmel hinterlässt neben Eltern, Brüdern und Ehefrau drei noch minderjährige Kinder.
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