Die Tiroler Zugspitzbahn ist 100! Die Betreiberfamilie Dengg nahm das heurige Jubiläum zum Anlass, das Museum auf Deutschlands höchstem Berg zum multimedialen Erlebnis umzubauen.
Als vor 100 Jahren Marilyn Monroe das Licht der Welt erblickte, ging in Ehrwald ein regional ebenfalls bedeutender Meilenstein über die Bühne: die Jungfernfahrt der Tiroler Zugspitzbahn. Zu dieser Zeit war dies eine bahnbrechende technische Meisterleistung der Ingenieure.
Im Laufe ihrer Geschichte geschah natürlich eine Metamorphose von den ersten fensterlosen Kabinen mit 19 Personen über eine neue Trassenführung bis zu den heutigen modernen Gondeln, die bis zu 730 Personen in der Stunde auf stolze 2950 Meter hinauf transportieren können.
Der Inhalt soll haptisch und manuell erlebbar sein und vor allem Emotionen wecken.
MuseumskuratorNorbert Span
Genau dort gab es am Dienstag eine massive Ansammlung von Vertretern verschiedener Medien. Der Anlass war historisch, denn im dortigen Museum blieb kein Stein auf dem anderen. Verantwortlich für die neue Inszenierung der 100-jährigen Bahngeschichte ist der Glaziologe und Ausstellungsgestalter Norbert Span.
Multimediale Interaktion
„Wir mussten die frühere Gestaltung praktisch in die moderne Zeit übersetzen“, so der Museumskurator. Das Zauberwort heißt in diesem Fall multimediale Interaktion. Span: „Der Inhalt soll haptisch und manuell erlebbar sein und vor allem Emotionen wecken.“ Die Bezeichnung „Erlebnismuseum“ ist nicht übertrieben: Großflächig hinterleuchtete Grafiken erzählen die unfassbaren Pioniertaten. Ein interaktives Pult lässt auf Knopfdruck das Panorama erkunden. Beim Schieben der Miniaturgondeln leuchtet die dazugehörige Epoche und ein Kaleidoskop täuscht die Sinne.
Vergangenheit und Gegenwart
Vor den großen Panoramaglasscheiben verbindet ein digitales Head-Up-Display Vergangenheit und Gegenwart. Man könnte sagen: Museumskunst auf höchster Ebene!
Landesrat Mario Gerber gratulierte persönlich und TVB-Obmann Theo Zoller sprach von einem „Riesenhighlight“. Betreiber Dengg ließ sich dies 600.000 Euro kosten. Eine Festschrift soll das Jubiläum unvergesslich machen, ebenfalls das eigens geschriebene Theaterstück (Premiere 5. Juli).
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