Insgesamt 600 Millionen Euro lässt Rewe jetzt in sein neues Zentrum für Recycling in Wiener Neudorf fließen. Herzstück der ersten Phase – ein modernes Wertstoffsortierzentrum als zentraler Baustein für die Kreislaufwirtschaft.
„Bei uns rollen künftig nicht nur Waren, sondern auch die Zukunft der Handelslogistik“, frohlockt Rewe-Boss Marcel Haraszti, der jetzt gemeinsam mit Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer den Spaten in die Erde stieß und damit den Startschuss für das millionenschwere Projekt „Alpha“ gab. Herzstück der ersten Phase – ein modernes Wertstoffsortierzentrum und damit zugleich ein zentraler Baustein für die Kreislaufwirtschaft. Das Volumen von 600 Millionen Euro ist übrigens die bisher größte Investition eines privaten Unternehmens im weiten Land.
Bis 2030 wird der Standort zu einem der modernsten Logistikzentren Europas ausgebaut. Rewe investiert dabei in Digitalisierung, Effizienz und nachhaltige Versorgung. Denn künftig werden von hier aus etwa 2500 Standorte von Billa, Bipa und Adeg mit mehr als 20.000 Artikeln beliefert. Besonders wichtig wird dabei die Rückhollogistik. Seit Einführung des Einwegpfandsystems wurden allein 2025 bereits mehr als 380 Millionen Pfandgebinde retourniert. Das neue Sortierzentrum wird diese Mengen künftig deutlich effizienter ins Recycling zurückführen.
Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort
Vorstand Haraszti sprach vom „klaren Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich“. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer bezeichnete das Projekt als „starkes Signal für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und regionale Wertschöpfung“. Auch Landtagsabgeordnete Marlene Zeidler-Beck unterstrich die Bedeutung: „Hier entsteht ein hochmodernes, nachhaltiges Logistikzentrum, das gänzlich neue Chancen für die Region schafft.“
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