Es waren dramatische Tage im Kärntner Lesachtal! Ein verheerender Großbrand am Xaveriberg hielt die Region wochenlang in Atem. Rund 2.000 Feuerwehrleute kämpften in einem beispiellosen Großeinsatz gegen die Flammen an. Nun kam das endgültige „Brand aus“!
Es waren Szenen wie aus einem Katastrophenfilm, die sich bei Promeggen zwischen Maria Luggau und St. Lorenzen abspielten. Auf einer Fläche von satten 110 Hektar fraß sich das Feuer durch den steilen Bergwald. Nur dem unermüdlichen Einsatz der Helfer ist es zu verdanken, dass kein einziges Wohn- oder Wirtschaftsgebäude den Flammen zum Opfer fiel.
„Insgesamt wurden rund 10 Millionen Liter Wasser auf den Berg befördert“, schildert der örtliche Einsatzleiter Gerd Guggenberger die logistische Meisterleistung. Um diese gewaltige Menge zu bewegen, packten alle mit an: Hubschrauber von Polizei und Bundesheer flogen ununterbrochen Einsätze, während heimische Landwirte die Florianis am Boden unterstützten.
Jagd auf Glutnester mit Drohnen-Hilfe
In der ersten kritischen Woche rückten zudem 320 Spezialisten der Katastrophenhilfsdienst-Bereitschaften aus ganz Kärnten an, um die lokalen Feuerwehren zu verstärken. Nachdem das offene Feuer unter Kontrolle war, begann der wohl gefährlichste Teil der Arbeit. Tief im Boden loderten im alpinen Steilgelände tückische Glutnester.
Bei der mühsamen Suche kam High-Tech zum Einsatz: Die Bergrettung spürte die Hitzeherde mittels einer High-Tech-Drohne samt Wärmebildkamera aus der Luft auf. Danach mussten die Einsatzkräfte die Glut händisch ausgraben und ablöschen.
Erlösender Funkspruch
Am Wochenende brachte ein Wetterumschwung mit kräftigem Regen und sogar Schneefall schließlich die endgültige Erleichterung: Kommandant Guggenberger konnte am Sonntag den erlösenden Funkspruch absetzen: „Brand aus!“
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