Beda Kent brachte ihre Tochter Brina Sue zur Welt, schlief vielleicht zwei knappe Stunden, um danach, unter der Einnahme von Schmerzmitteln, bei einem schwierigen Test anzutreten, der einfach ungemein wichtig für die Karriere der jungen Mutter gewesen war. "Ich wollte diese Beförderung unbedingt", erklärte die frischgebackene Mama. Im sechsten Schwangerschaftsmonat hatte sie festgestellt, dass das Prüfungsdatum mit ihrem errechneten Geburtstermin fast übereinstimmte.
Prüfung durfte nicht ins Krankenhaus verlegt werden
Die junge Frau hatte noch versucht, die Prüfung ins Krankenhaus zu verlegen, aber mit der Begründung, die Bedingungen sollten für alle Kandidaten gleich sein, wurde der Antrag abgeschmettert. Hätte Kent die Prüfung verpasst, hätte sie erst in zwei Jahren wieder die Chance dazu bekommen.
Kaiserschnitt, um Termin einzuhalten
Kents Arzt wollte die Geburt zunächst vorzeitig einleiten, in letzter Minute entschied man sich allerdings dagegen, weil die Folgen nicht abzuschätzen gewesen wären. Auch ein Kaiserschnitt kam nicht in Frage, weil Kent durch die Wunde länger im Krankenhaus hätte bleiben müssen. So musste die ambitionierte Feuerwehrfrau in den sauren Apfel beißen, biss die Zähne zusammen und marschierte vom Kreissaal direkt zu ihrer Prüfung.
6.000 US-Dollar für bestandene Prüfung
Der Einsatz hat sich gelohnt! Trotz der widrigen Umstände erreichte Kent 104 von 110 möglichen Punkten. Nach der Rückkehr aus dem Mutterschutz erwarten sie eine Beförderung und eine Gehaltserhöhung von 6.000 Dollar (4.969 Euro!). Dieser Umstand tröstet die junge Mutter wahrscheinlich auch darüber hinweg, dass sie nach dem Test nicht weiter stationär im Krankenhaus behandelt werden konnte, weil die Versicherung sich weigerte, zu zahlen.
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