Feuchtgebiete retten

xxtest Schiff

xxtest6
15.05.2026 16:35

Wasserbüffel kommen durch ihre großen Paarhufe zu Stellen in Biotopen, in die Kühe nicht vordringen. Mit ihrem starken Gebiss zermalmen sie dort Schilf, das ansonst feuchte Stellen überwuchern und austrocknen würde. Es ist ein außergewöhnliches Projekt, das hier im Weinviertel läuft. Und, wie die Videos im Anschluss zeigen: Hunger haben die Tiere genug!

„Wehe, wenn sie losgelassen“: So könnte man die Protagonisten des Projekts „Wilde Weiden“ bezeichnen, die auf „Tour“ in Niederösterreich sind, um ein Landschaftsbild zu schaffen, das zunehmender Austrocknung entgegenwirkt. Einst prägten nämlich Wildpferde, Auerochsen und büffelartige Wisente das Naturbild: Sie hielten Flächen offen und sorgten für eine vielfältige Struktur – die Natur war früher deutlich offener und mehr von Wasser geprägt.

Tierische Touristen aus Schönbrunn & Seewinkel
Ganz nach diesem Vorbild hat die Verwaltung des „Naturparks Leiser Berge“ eine Idee aufgefasst, die auch für die Hauptakteure der Aktion eine abwechslungsreiche Zeit bedeutet: Die Parkranger „borgen“ sich Wasserbüffel aus. Zwei davon dürfen von ihrem Gehege im Tiergarten Schönbrunn eine Auszeit nehmen, die restlichen zwölf werden aus dem Naturpark Neusiedler See in unser Bundesland gebracht – und zwar alle zwei Wochen an verschiedene, speziell ausgewählte Standorte.

Derzeit sind sie noch im Biotop des „Thayaparks“ bei Laa an der Thaya fleißig bei der Arbeit. Solche Feuchtgebiete mit freien Wasserflächen sind besonders wertvoll, weil sie Lebensraum für viele spezialisierte Arten bieten. Ohne Pflege wachsen diese Flächen jedoch rasch zu. Schilf breitet sich aus, offene Wasserstellen verschwinden und mit ihnen wichtige Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Ein Beispiel ist der Rotschenkel – ein seltener Watvogel, der solche Lebensräume braucht und hier früher vorkam. Durch die Beweidung sollen wieder ideale Bedingungen für solche Arten geschaffen werden. „Besucher sind herzlich willkommen“, betont man seitens der Projektleitung. „Aber bitte Abstand halten und vor allem nicht füttern – sonst wäre ihr Einsatz ja umsonst“ Andi Leisser

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