Ihre (kleinen) Wahlplakate haben die Grazer Grünen mit Vizebürgermeisterin Judith Schwentner an der Spitze präsentiert. Der zentrale Slogan „Grün macht Graz“ ist Programm. Die Partei sieht eine Richtungsentscheidung im Duell mit der ÖVP.
Wenig überraschend mit viel Grün als Thema haben Grünen-Vizebürgermeisterin Judith Schwentner und der Grazer Parteigeschäftsführer Timon Scheuer ihre erste Welle der Plakate zur Graz-Wahl am 28. Juni präsentiert. „Spürbar grüner“, „Spürbar lebendiger“, „Spürbar vorwärts“ oder „Grün macht Graz“ lauten unter anderem die Slogans in Bezug auf neu gestalteten Grünraum und Öffis.
Die Plakate werden ab 22. Mai auf Dreieckständern und den sogenannten Citylights zu sehen sein, insgesamt 400, so Scheuer. Laut Schwentner stünden die Sujets für Erreichtes bei der grüneren Gestaltung der Stadt und für die Fortschritte beim Ausbau der Öffis, darunter vor allem die Inbetriebnahme der neuen Neutorlinie, einer Straßenbahnstrecke zur Innenstadtentflechtung. In den nächsten Jahren wolle man die Linien 2 und 8 auf den Weg bringen. „Wir werden weiterhin unsere Verkehrspolitik verfolgen“, sagte Schwentner. Es gehe dabei um neue Tramgarnituren und Busse, neue Parks, die Neugestaltung des Griesplatzes und den Kampf gegen Hitzeinseln in der Stadt, im ganzen Stadtgebiet.
Man habe das Pflanzen von mindestens einem Baum jeden Tag versprochen, so wurden über 3300 neue Bäume gesetzt, dazu zahlreiche Plätze umgestaltet und dort, wo Pflanzungen nicht möglich waren, Baum- und Pflanzentröge aufgestellt. Künftig peile man das Pflanzen von drei neuen Bäumen pro Tag an.
„Mit der ÖVP ins graue Betonzeitalter“
„Die Wahl ist auch eine Richtungsentscheidung“, sagte Schwentner. „Mit der ÖVP zurück ins graue Betonzeitalter oder eine grüne Zukunft für die Stadt – mit uns gibt es keine Luftschlösser oder unrealistische Wahlversprechen“, so die Grünen-Spitzenkandidatin, die den zweiten Platz bei der Gemeinderatswahl erreichen möchte.
Der Wahlkampfauftakt soll am Mittwoch, 20. Mai, ab 17 Uhr in der Kaiserfeldgasse stattfinden. Laut Scheuer verzichte man auf große Plakate im Stadtbild, in der zweiten Welle werden es ebenfalls kleinere Plakate auf Dreiecksständern und bei den Citylights sein.
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