Ende April war wie berichtet auf zwei Höfen in Vorarlberg Rindertuberkulose nachgewiesen worden – mit dramatischen Folgen für die Tiere und die Landwirte. Als direkte Folge dieser TBC-Fälle sind rund 400 potenzielle Kontakttiere in 25 Betrieben untersucht worden: Erfreulicherweise konnten keine weiteren Infektionen ausgemacht werden.
Am 22. April musste in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Bezirk Dornbirn eine Bestandstötung aufgrund von Rindertuberkulose durchgeführt werden. Die Tiere des betroffenen Betriebes standen im Zusammenhang mit einer Alpung außerhalb Vorarlbergs im vergangenen Sommer. Ein weiterer Betrieb im Bezirk Dornbirn wurde daraufhin vorsorglich gesperrt, da acht Tiere aus dem betroffenen Bestand dorthin verbracht worden waren. In diesem Betrieb wurde zuerst die diagnostische Tötung dieser acht Tiere durchgeführt und der verbleibende Bestand einer Bestandsuntersuchung unterzogen. Daraufhin mussten fünf weitere Tiere diagnostisch getötet werden. Bei zwei dieser Tiere wurden TBC-verdächtige Veränderungen und positive PCR-Testergebnisse festgestellt.
400 Kontakttiere getestet
Aufgrund der Alpung dieser beiden zuletzt festgestellten Reagenten auf einer großen Jungviehalpe in Vorarlberg mussten in den vergangenen Tagen rund 400 Kontakttiere in 25 Betrieben untersucht werden. Erfreulicherweise erbrachten sämtliche Untersuchungen dieser Alpkontakte ausschließlich negative Befunde. Aktuell sind in Vorarlberg zwei Betriebe im Bezirk Bregenz, drei Betriebe im Bezirk Dornbirn und ein Betrieb im Bezirk Bludenz – also insgesamt sechs Betriebe – gesperrt.
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