Schock in Rumänien
Axt-Mörder kommt vorzeitig frei, tötet Schülerin
Schockierendes Justizversagen in Rumänien: Ein verurteilter Mörder kam auf Bewährung vorzeitig frei und wurde erneut zum Killer. Bei seinem Opfer handelt es sich um eine Landwirtschaftsschülerin (18), die gerade auf einem Bauernhof ein Praktikum absolvierte.
Der Täter, der 39 Jahre alte Bone J., war zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er 2008 einem anderen Mann mit einer Axt den Schädel einschlug. Doch die rumänische Justiz ließ ihn im Frühjahr 2025 vorzeitig laufen, weil ihn ein Gericht als ungefährlich einstufte.
Ein folgenschwerer Irrtum, wie sich am Freitag herausstellte, denn Bone J. mordete erneut. Diesmal mit einem Messer auf einem Rapsfeld in einem 500-Einwohner-Dörfchen namens Parhida im Nordwesten Rumäniens.
Mörder traf Opfer am Rande eines Rapsfeldes
Dort war der 39-Jährige seit seiner vorzeitigen Entlassung auf einem Bauernhof als Hilfsarbeiter tätig. Die 18-jährige Alisia I. absolvierte auf demselben Bauernhof ein Praktikum, als sie am Rand eines blühenden Rapsfeldes auf Bone J. traf. Der Mann zerrte sie in das Feld, wo es zu einem heftigen Kampf gekommen sein dürfte.
Wie der Obduktionsbericht zeigt, hat sich die junge Frau mit allen Kräften gewehrt, ihren Peiniger gekratzt und gebissen und wurde schließlich mit mehreren Stichen in den Hals getötet. Die Tatwaffe: ein Taschenmesser.
Verschmähte Liebe als mögliches Motiv
Danach versuchte der Täter, sich zwischen den Rapspflanzen zu verstecken. Die Polizei machte ihn aber mit Wärmebildkameras ausfindig und nahm ihn fest. Sein T-Shirt war getränkt vom Blut seines Opfers. Den Ermittlern zufolge legte der 39-Jährige ein Geständnis ab, mögliches Motiv für die grausame Tat könnte verschmähte Liebe sein.









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