Skurrile Verwechslung
K.I.T.T. in NY geblitzt: Museum bekam Strafzettel
Vielleicht war David Hasselhoff auf einem Nostalgie-Trip? Ein von der Stadt New York ausgestelltes Strafmandat wegen Geschwindigkeitsübertretung ging jetzt viral und sorgt für pure Erheiterung. Denn beim geblitzten Wagen handelt es sich laut Behörden um K.I.T.T. aus der Kultserie „Knight Rider“ – nur dass der Originalwagen seit Jahren in einem Automuseum in Illinois steht.
Bei K.I.T.T. – kurz für Knight Industries Two Thousand – handelt es sich um einen schwarzen Pontiac Firebird Trans Am Baujahr 1982, der in der Serie mit hochentwickelter KI-Software ausgestattet war. Der sprechende Super-Wagen half Serien-Star David Hasselhoff alias Michael Knight vier Staffeln lang zwischen 1982 und 1986 im Kampf gegen das Verbrechen. Der Flitzer aus der TV-Serie ist seit über zehn Jahren ein Ausstellungsstück im Volo Museum von Volo in Illionois.
K.I.T.T. zu schnell in Schulzone unterwegs?
Am 7. Mai teilte das Museum auf Facebook mit, dass man Post vom New York City „Department of Finance“ erhalten habe. Mit der Beteuerung „Es ist zu 100 Prozent echt“ wurde das Strafmandat veröffentlicht. Darauf sind zwei Blitzerfotos zu sehen, die einen schwarzen Sportwagen zeigen. Im Schreiben wird behauptet, man habe K.I.T.T. dabei geblitzt, wie dieser am 22. April in einer Schulzone mit etwa 18 km/h zu schnell unterwegs gewesen sein soll.
„Das kann man sich nicht ausdenken“, kommentierte das Volo Museum den skurrilen Vorfall auf Facebook:
„Seit Jahren nicht aus dem Museum bewegt“
Wieso K.I.T.T. schuldig sein soll? Das Museum erklärte, dass die New Yorker Verkehrsüberwachung ein blaues Kalifornien-Kennzeichen mit der Aufschrift „KNIGHT“ erfasst habe, das identisch mit dem des TV-Autos in ihrem Museum sei: „Das offizielle System hat dieses Fantasie-Kennzeichen uns zugeordnet – und wir haben eine Rechnung über 50 Dollar bekommen!“ Dabei habe sich „unser K.I.T.T. seit Jahren keinen Zentimeter aus dem Museum bewegt“.
„Hasselhoff schuldet uns 50 Dollar!“
Mit einem Augenzwinkern bat das Museum auf seinem Social-Media-Kanal sogar um die Telefonnummer von David Hasselhoff, weil „er uns 50 Dollar schuldet!!!!“ Die Kommentatoren unter dem Posting hatten ihren Spass: „Habt ihr eigentlich mal eure Sicherheitskameras überprüft, ob K.I.T.T. vielleicht doch heimlich einen Ausflug in den Big Apple gemacht hat?“ Ein weiterer schrieb: „Ich wette, KITT hatte Langeweile und auch mal Bock, selbst Gesetze zu brechen.“
Das Museum hat inzwischen eine Anhörung beantragt, um den Strafzettel anzufechten: „Es liegt eine eindeutige Verwechslung vor – unser K.I.T.T. ist UNSCHULDIG!“









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