Leistbarer Wohnraum

Neue Studie: Warum Graz dichter bebaut werden soll

Steiermark
13.05.2026 08:00

Wie können die Preise bei Eigentum und Miete in Schach gehalten werden? ÖWG Wohnbau hat eine Studie in Auftrag gegeben, die politische Hebel für leistbaren Wohnraum in Graz analysiert. Ein Ansatz sticht hervor.

Leistbarer Wohnraum ist in Graz ein rares Gut – und das nicht erst seit gestern. ÖWG Wohnbau, der größte gemeinnützige Wohnbauträger in der Steiermark, versucht dem Problem Lösungen entgegenzuhalten und hat hierfür eine Studie bei Eco Austria in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser liegen nun vor und sollen als Grundlage für künftige Entscheidungen dienen.

Das Wichtigste zuerst: Die Grazer Bevölkerung wächst rasant. Zwischen 2010 und 2024 gab es einen Zuwachs von 18 Prozent – bis 2050 werden weitere elf Prozent prognostiziert. Gleichzeitig sind die Baubewilligungen rückläufig.

Die ÖWG-Zentrale in der Grazer Moserhofgasse
Die ÖWG-Zentrale in der Grazer Moserhofgasse(Bild: Christian Jauschowetz)

Viele Lösungsansätze
Damit trotz steigender Nachfrage nicht die Preise explodieren, gibt es politische Hebel wie Mietobergrenzen oder Wohnkostenzuschüsse. Auch der kommunale Wohnbau gilt als Grazer Erfolgsmodell – wenn auch mit hoher Last für das Stadtbudget.

Eine preissenkende Wirkung ganz ohne Schuldenlast habe allerdings der gemeinnützige Wohnbau, heißt es in der neuen Studie. Die Vorstände von ÖWG Wohnbau, Christian Krainer, Hans Schaffer und Andreas Pötsch, sehen sich in ihrem Weg bestätigt und heben einen Ansatz hervor: Graz soll dichter bebaut werden. „Nachverdichten statt Neuverdichten“, ist ihre Herangehensweise. Häuser sollen enger aneinander und weiter in die Höhe gebaut werden, um Preise durch geteilten Boden und gemeinsame Infrastruktur zu drücken.

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