Familie will klagen

Frau in „Escape Room“ versehentlich stranguliert

Ausland
11.05.2026 11:23
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine Mitarbeiterin in einem „Escape Room“ in Taiwan hat sich versehentlich selbst stranguliert. Die junge Frau sollte einen erhängten Geist spielen, doch das Seil um ihren Hals zog sich während der Show zusammen und schnürte ihr die Luft ab. Sie schwebte in Lebensgefahr. 

Der „Escape Room“ in Taipeh ist wie ein grusliges Krankenhaus gestaltet – das 30-jährige Unfallopfer arbeitete dort als Schauspielerin. Als sie durch das Seil stranguliert wurde, erlitt sie einen Herzstillstand. Rettungssanitäter konnten die Mitarbeiterin wiederbeleben und in ein Krankenhaus bringen. Nachdem sie zunächst in Lebensgefahr geschwebt hatte, konnte sie schließlich wieder stabilisiert werden. 

Die Familie des Opfers erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Arbeitgeber und hat Klage wegen Fahrlässigkeit und schwerer Körperverletzung gegen den „Escape Room“ eingereicht. Polizei und Behörden sollen nun prüfen, ob es angemessene Sicherheitsvorkehrungen gab.

Seil hatte keine Abreißvorrichtung
Der Bruder der Verletzten erklärte, dass keine professionellen Sicherheitsrequisiten verwendet wurden, sondern von Mitarbeitern selbstgebastelte Requisiten. Das verwendete Hanfseil habe keine Sicherheitsmechanismen wie Abreißvorrichtungen oder Strangulationsschutz gehabt. 

Zudem gebe es nur einen Mitarbeiter je Schauplatz und keine Videoüberwachung. Der Bruder berichtete weiters, dass es in der Vergangenheit einen ähnlichen Vorfall gegeben hat, bei dem ein Mitarbeiter stranguliert worden sei. Dennoch seien die Sicherheitsvorkehrungen nicht erhöht worden. 

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