TÜV-Tests bis Personal

Wie sich Freibäder auf den Saisonstart vorbereiten

Steiermark
11.05.2026 09:54

Im größten Freibad der Steiermark, in Fürstenfeld, wird mit Hochdruck für den Start gearbeitet. Ein Lokalaugenschein.

Während in einigen steirischen Freibädern bereits seit 1. Mai geköpfelt und geplanscht wird, laufen in Fürstenfeld die Vorbereitungsarbeiten für den Saisonstart am 23. Mai noch auf Hochtouren. Das beliebte Freibad ist mit einer Wasserfläche von 2,3 Hektar und einem Füllvolumen von 35.000 Kubikmetern das größte seiner Art in Österreich. Ein dementsprechender Kraftakt ist es jedes Jahr, das gigantische Areal fit für den großen Ansturm zu machen.

Seit März ist das Team im Einsatz
Hausherr und Chef-Bademeister Andreas Rindler – seit 33 Jahren in Amt und Würden – bleibt dieser Tage wenig Zeit zum Verschnaufen: „Das große Becken sanieren wir jedes Jahr von Grund auf. Es muss immer komplett neu gestrichen werden“, erklärt der Oststeirer. Vom Rasenmähen bis zur Rutschen-Zertifizierung.

Die Wasserbefüllung ist abgeschlossen, aber die Arbeit noch nicht vorbei.
Die Wasserbefüllung ist abgeschlossen, aber die Arbeit noch nicht vorbei.(Bild: Christian Jauschowetz)

36 Stunden für Beckenbefüllung
Die Becken sind inzwischen gefüllt, das Wasser wird aus der vorbeifließenden Feistritz eingespeist. „Das Füllen dauert rund 36 Stunden, dann brauchen wir noch einmal zehn bis 15 Tage, bis das Wasser in perfekter Qualität aufbereitet ist“, sagt Rindler. Neben den offensichtlichen Aufgaben hat der Badchef aber auch zahlreiche andere „Baustellen“ abzuarbeiten: „Bäume auf trockene Äste kontrollieren und diese, wenn nötig, entfernen, Bänke streichen, Wege sanieren, Rasen mähen und allerhand kleine Reparaturen“, zählt der passionierte Nebenerwerbslandwirt nur einige Beispiele auf.

TÜV-Tests für Rutschen und Co.
Zudem gilt es, zahlreiche Normen zu erfüllen. So werden unter anderem der Zehn-Meter-Sprungturm, die Rutschen und die Volleyballplätze jährlich vor Saisonstart TÜV-geprüft.

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Es ist heute kein Vergleich mehr zu damals. Die Personalsuche ist extrem schwierig, die Kosten sind stark gestiegen.

Badchef Andreas Rindler

Auch wenn Andreas Rindler nach wie vor mit Leib und Seele Bademeister ist, hat sich über die Jahre viel verändert: „Es ist heute kein Vergleich mehr zu damals. Die Personalsuche ist extrem schwierig geworden, die Kosten für den Badbetrieb sind in allen Bereichen stark gestiegen, und es gibt immer mehr Vorschriften.“ Auch Haftungsfragen bei Unfällen seien heutzutage deutlich heikler.

Rekord von 16.500 Gästen
An schönen Sommertagen tummeln sich in Fürstenfeld um die 10.000 Badegäste und mehr. „Der Rekord in meiner Zeit war zu Fronleichnam 2003, da hatten wir 16.500 Leute im Bad“, erinnert sich Rindler. 

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