Zum Muttertag

Landeshaupfrau: „Ohne sie wäre ich nicht ich“

Niederösterreich
10.05.2026 11:30

Sie halten uns als Erste im Arm und beeinflussen uns dann für das ganze Leben: Unsere Mütter, die heute gebührend gefeiert werden. Sorge bereiten Budgetkürzungen, die auch Familien treffen könnten. 

Die ersten Schritte, die ersten Worte und später die großen Entscheidungen des Lebens. Unsere Mütter prägen uns oft stärker, als uns bewusst ist. Das weiß auch Johanna Mikl-Leitner. „Ohne meine Mutter wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin“, erzählt sie der „Krone“. Die Landeshauptfrau ist einen von insgesamt vier Kinder der Familie Leitner, eines davon ihre Zwillingsschwester Cornelia. Bei ihrer Mutter habe die Politikerin schon früh gelernt, was harte Arbeit, Verantwortung und Zusammenhalt bedeute. Sobald man selbst Mutter wird erkennt man: „was Mütter Tag für Tag leisten“, sagt die Landeshauptfrau.

Familien dürfen nicht „ausgehungert“ werden
Sorge um das „Mutter-Sein“ gibt es aber im weiten Land auch. Vielfach-Mütter gibt es immer seltener. Der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten gab noch vor dem heutigen Muttertag bekannt, dass es bei der Förderung von Familien in Zukunft große Kürzungen geben könnte. Der Sparstift der Bundesregierung treffe die Familien zum Beispiel mit Einsparungen beim Familienbonus. Verbandsvorsitzender Peter Pitzinger befürchtet: „Wenn die Mutter dann Teilzeit arbeitet, wird sie von der geplanten Erhöhung der Arbeitslosenversicherung getroffen“. 

„Zum Muttertag möchte ich heute vor allem Danke sagen – meiner eigenen Mutter und auch allen ...
„Zum Muttertag möchte ich heute vor allem Danke sagen – meiner eigenen Mutter und auch allen Müttern in Niederösterreich“.(Bild: zVf)

 

NÖ setzt auf Kindergarten-Ausbau
Man dürfe jedenfalls bei der Kinderbetreuung nicht sparen, stimmt die Landeshauptfrau der Diözese zu. „Sonntagsreden alleine sind zu wenig.“ Selbst Mutter zweier Töchter weiß die Politikerin, wie wichtig es ist, Beruf und Mutter-Sein zu vereinen. Ein großer Teil davon ist die Kinderbetreuung.  Konkret unterstütze man beispielsweise mit ausreichend Kindergartenplätzen. Bis 2027 fließt großer Teil des Budgets – 750 Millionen in den Ausbau. 

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