Gilt ab Samstag

Ukraine: Trump kündigt dreitägige Waffenruhe an

Außenpolitik
08.05.2026 20:43
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ab Samstag soll zwischen der Ukraine und Russland ein dreitägiger Waffenstillstand gelten. Das teilte US-Präsident Donald Trump soeben auf seiner Plattform „Truth Social“ mit. Außerdem sollen Gefangene ausgetauscht werden. Selenskyj bestätigte die Verkündung.

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Russland und die Ukraine von einer ab dem morgigen Samstag geltenden dreitägigen Waffenruhe überzeugt. Diese werde die Aussetzung aller Kampfhandlungen sowie den Austausch von 1000 Gefangenen jeder Seite umfassen, schrieb Trump auf seiner Plattform „Truth Social“. Die Waffenruhe soll vom 9. bis zum 11. Mai gelten.

Ukraine: „Arbeiten an Austausch“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte dies. Auf X schrieb er: „Der Rote Platz ist uns weniger wichtig als das Leben ukrainischer Gefangener, die wir in ihre Heimat zurückholen können.“ Deshalb habe man heute im Rahmen der durch die USA vermittelten Verhandlungen die Zustimmung Russlands zu einem „Gefangenenaustausch im Verhältnis 1000:1000 erhalten. Zudem muss am 9., 10. und 11. Mai eine Waffenruhe vereinbart werden.“ schrieb der ukrainische Präsident weiter.

Trump zeigt sich optimistisch
„Hoffentlich ist dies der Anfang vom Ende eines sehr langen, tödlichen und hart umkämpften Krieges“, meinte Trump in seinem Posting. Die Gespräche über die Beendigung des großen Krieges, „des größten seit dem Zweiten Weltkrieg“, würden weiter geführt, und man komme diesem Ziel jeden Tag näher.

Waffenruhe zuvor ungewiss
Die Verkündung der Waffenruhe folgt auf lange Streitereien zwischen Russland und der Ukraine. Ursprünglich war die Feuerpause für den 8. und 9. Mai anberaumt gewesen. An diesen Tagen feiert Russland den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland mit einer Militärparade in Moskau. Die Ukraine wirft der Regierung in Moskau vor, die Waffenruhe diene lediglich dem Schutz der Parade vor ukrainischen Drohnenangriffen. Kiew bot stattdessen eine unbefristete Feuerpause ab dem 6. Mai an, was Russland bislang ignoriert hatte.

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