Mit 60 Live-Acts

Wiener Popfest lockte 60.000 Besucher an

Musik
28.07.2014 12:10
Von Hip-Hop-Klängen über lieblichen Pop bis hin zum elektronischen Finale in der Karlskirche: Die Bandbreite des Wiener Popfestes war heuer so groß wie nie zuvor. 60.000 Menschen nutzten von Donnerstag bis Sonntag die Gelegenheit, 60 Live-Acts zu erleben. "Damit konnte man ebenso viele Besucher verzeichnen wie im vergangenen Jahr", erklärte Festivalleiter Christoph Möderndorfer.
kmm

Der stärkste Tag war mit 20.000 Gästen in diesem Jahr der Freitag, wo vor allem Effi mit der Kombination aus Elektronik, Jazz und Swing, Reggae sowie Drum and Bass begeisterte. Auch am Donnerstag pilgerten bereits 15.000 Menschen auf den Karlsplatz, der Samstag war mit 18.000 Musikliebhabern ebenfalls gut besucht. Besonders das Quartett Molden Resetarits Soyka Wirth am Samstag erwies sich als Publikumsmagnet.

"Exklusive Geschichten" und "eine Weltpremiere"
Zusammen mit dem Abschlussevent in der Karlskirche und den anderen Locations wie dem Museumsquartier, dem Wien Museum und dem brut kamen 60.000 Menschen - alle in "guter Stimmung", wie Möderndorfer berichtete. Er freute sich auch über das gute Wetter und einige "exklusive Geschichten", etwa über den gemeinsamen Auftritt von Rapper Nazar und Poetry-Slam-Künstlerin Yasmo zum Auftakt und den Gig von Holy Oxygen - "eine Weltpremiere".

Die Zusammenarbeit mit allen Locations habe gut geklappt - am Samstagnachmittag habe man sogar eine Hochzeit in der Karlskirche gefeiert. Um nicht zu stören, standen für rund zwei Stunden alle Aufbau- und Umbauarbeiten still. Auch die Kuratoren Violetta Parisini und Wolfgang Schlögl waren sichtlich zufrieden: "Ich sehe viele müde, aber auch glückliche Gesichter", meinte Schlögl beim Abschlussabend in der Karlskirche.

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