Muttertag bei FEM.A

Alleinerziehende Mütter leben oft in Armut

Ombudsfrau
10.05.2026 09:00
Porträt von Ombudsfrau
Von Ombudsfrau

Nicht alle Mütter werden zum Muttertag verwöhnt. Viele alleinerziehende Mamas geraten unverschuldet in die Armutsfalle und zählen oft zu den „Working Poor“. Hier springt der gemeinnützige Verein FEM.A ein.

Laut Statistik Austria bekommen nur die Hälfte der Kinder von alleinerziehenden Müttern Unterhalt vom Vater. Mehr als ein Drittel der Kinder bekommen gar keine Zahlungen, also auch keinen Unterhaltsvorschuss oder eine Halbwaisenpension. Die Frauen erhalten ihre Familie in der Regel finanziell alleine. 46 Prozent davon leben in Armut. Wegen fehlender Kinderbetreuung müssen sie oft in Teilzeit arbeiten und zählen zu den „Working poor“.

Unterstützungsfond für Alleinerziehende in Kraft
Um diese Mütter zu unterstützen, bietet der Verein FEM.A (Feministische Alleinerzieherinnen) Soforthilfe, kostenlose Webinare und Broschüren, die die Finanzkompetenz der Frauen stärken sollen. „Ich bin dankbar, dass sich so viele Spezialisten für Alleinerzieherinnen engagieren und ihr Wissen zur Verfügung stellen“, so die geschäftsführende Vereinsobfrau Andrea Czak. Und sie freut sich, dass endlich der Unterstützungsfonds für Alleinerzieherinnen, die trotz Arbeit arm sind, von der Regierung in Kraft gesetzt wurde. Anlässlich des heutigen Muttertags bittet der Verein FEM.A um Spenden.

Infos zur Muttertagsspende unter : www.verein-fema.at/spenden. Spendenkonto: FEM.A, AT75 2011 1843 3120 1100.

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