Daten zu EPU im Land

Fast 30.000 Einzelkämpfer in Tiroler Wirtschaft

Tirol
07.05.2026 17:00

Eine Statistik der Wirtschaftskammer liefert Fakten zu Ein-Personen-Unternehmen in Tirol. Die meisten gibt es im Gewerbe und Handwerk. Sprecher Mark Schuchter fordert „verlässliche Rahmenbedingungen“.

Neben den „Big Playern“ in Tirol gibt es auch zahlreiche Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Wie viele genau, darüber gibt eine aktuelle Statistik der Wirtschaftskammer (WK) Auskunft. Exakt gibt es von Landeck bis Lienz 29.696 aktive EPU. Sie machen somit 55,8 Prozent aller WK-Mitglieder aus.

Wie Sprecher Mark Schuchter betont, „sind Ein-Personen-Unternehmen von den Städten bis in die ländlichen Regionen in Tirol flächendeckend vertreten. Sie sichern Nahversorgung, treiben Innovation voran und sind ein unverzichtbarer Teil unserer regionalen Wirtschaft“.

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EPU stehen für unternehmerische Leidenschaft und hohe Eigenverantwortung. Sie sind sehr nah am Markt.

Mark Schuchter

Besonders viele EPU in Innsbruck und Umgebung
Ein näherer Blick auf die Statistik zeigt, dass sich der Großteil der EPU auf die Landeshauptstadt und Umgebung konzentriert. Im Bezirk Innsbruck-Stadt zählt die WK 5000 derartige Unternehmensformen, im Bezirk Innsbruck-Land mit 7200 noch mehr. „Doch auch in anderen Bezirken sind EPU stark verankert, etwa in Kufstein und Kitzbühel, wo jeweils mehrere tausend zur regionalen Wertschöpfung beitragen“, verdeutlicht Schuchter.

Weiter geht aus der Statistik hervor, dass besonders viele „Einzelkämpfer“ im Gewerbe und Handwerk tätigt sind, nämlich 15.598. In der Sparte Information und Consulting gibt es 6142 eingetragene EPU, während es in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft exakt 3678 sind.

„Weniger Bürokratie und Entlastung bei Steuern“
Motive für die Gründung des eigenen Betriebs sind laut Erhebungen der WK vor allem Unabhängigkeit (83%), Selbstverwirklichung (77%) und die flexible Arbeitsgestaltung (71%).

Die Herausforderungen, vor denen die EPU hierzulande stehen, ähneln denen der „Big Player“. Von der Politik fordert Schuchter daher weniger Bürokratie im unternehmerischen Alltag, Entlastungen bei den Steuern und Abgaben sowie die weitere Anhebung der Kleinunternehmergrenze. Es brauche verlässliche Rahmenbedingungen.

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