Ein leiser Spatenstich – und doch ein lautes Versprechen an die Natur: 600 Hauer der „Winzer Krems“ schaffen mit der Aktion „Blühendes Österreich“ neue Naturparadiese...
Zart wie ein Flügelschlag – und doch ein klares Signal: In den Rieden um Krems zieht noch mehr Natur ein. Was hier beginnt, ist kein Neuanfang – sondern ein nächster, beherzter Schritt.
Respekt vor Boden und Landschaft
Schon bisher wurde in vielen Weingärten mit Respekt vor Boden, Klima und Landschaft gearbeitet. Doch nun wandeln die „Winzer Krems“ und die gemeinnützige Billa-Privatstiftung „Blühendes Österreich“ bewusst auf weiteren Naturpfaden. Denn mit dem einzigartigen Projekt „lebendige Weingärten“ wird die ökologische Bewirtschaftung gezielt vertieft und die Schöpfung zwischen den Zeilen blüht weiter auf.
Kräuter, 1000 Bäume, und Sträucher
Auf zunächst 150 Hektar werden die Rieden nun Schritt für Schritt zu lebendigen Refugien für Smaragdeidechse & Co. Zwischen den Reben blühen künftig noch vielfältigere Kräuter, die den Boden schützen und nähren. Zusätzliche 1000 Bäume und Sträucher durchziehen die Landschaft wie grüne Adern. 500 Nistkästen öffnen neue Lebensräume, während Böschungen, Steinhaufen und Randstreifen bewusst als stille Refugien gestaltet werden.
Mit jedem dieser Schritte wird alles lebendiger. Das Schwarzkehlchen kehrt zurück, die Sperbergrasmücke findet Deckung, das Rebhuhn wieder Heimat. Die Smaragdeidechse wärmt sich wiederum auf Steinen, und der Große Feuerfalter setzt leuchtende Farbtupfer in die Welt der Trauben „Das stärkt nicht nur die Biodiversität, sondern wirkt sich auch positiv auf die Qualität unserer Tröpferl aus“, versichert Geschäftsführer Ludwig Holzer. Sein Ökocredo: „Natur und Weinbau wachsen harmonisch zusammen“.
Auch Billa-Ökoboss Robert Nagele betont, dass „Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Fass bis ins Glas – gelebt wird“: „Mit unserer Stiftung unterstützen wir seit zehn Jahren Projekte wie dieses Damit konnten österreichweit 1600 Hektar wertvollster Lebensräume für rare Fauna und Flora verbessert werden.“ Für Winzer Florian Stöger eine Frage der Haltung: „Ich will meinen Beitrag leisten, die Welt ein Stückchen besser zu machen – und das beginnt im eigenen Weingarten.“ Ein edler Gedanke, der in Rieden Wurzeln schlägt.
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