Wegen Luftfahrt-Boom

17.700 Flugzeuge bestellt: FACC wächst weiter

Oberösterreich
06.05.2026 09:03
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Der börsennotierte oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat im ersten Quartal 2026 eine Steigerung von Ergebnis und Umsatz erzielt. Das operative Ergebnis wurde mit 9,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz legte um 11,8 Prozent auf 258,2 Millionen Euro zu.

Die FACC mit Sitz im Innviertel entwickelt und fertigt Leichtbauteile für die Luftfahrt. Das unternehmensinterne Effizienzsteigerungsprogramm „CORE“ zeige im ersten Quartal des heurigen Jahres weiter Wirkung, so die FACC. Verwerfungen in internationalen Lieferketten sowie hohe Material- und Personalkosten blieben jedoch herausfordernd. Der seit Ende Februar andauernde Konflikt im Iran hätte im ersten Quartal zu einem erhöhten Abstimmungsbedarf mit den weltweiten Kunden geführt, hieß es in einer Aussendung. Abseits davon seien wichtige strategische Entscheidungen getroffen worden. Dazu zähle etwa der Ausbau der Produktionskapazitäten in Oberösterreich mit der Errichtung eines neuen Werks im Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro.

Nachfrage nach Flugzeugen ist hoch
Die zivile Luftfahrtindustrie bleibt laut FACC auf Wachstumskurs. „Die anhaltend hohe Nachfrage mit einem weltweiten Order-Backlog (also einem Auftragsbestand) von über 17.700 bestellten Flugzeugen führt zu steigenden Produktionsraten bei den Herstellern und unterstützt die positive Entwicklung über alle wesentlichen Programme hinweg.“ Das Unternehmen profitiere dabei von ihrem internationalen Kundennetzwerk sowie dem diversifizierten Produktportfolio. Alle Divisionen entwickelten sich positiv.

Marge verbessert
Die EBIT-Marge, also die Gewinn-Marge, verbesserte sich im ersten Quartal von 1,9 auf 3,7 Prozent. „Eine gestärkte Eigenkapitalquote, eine reduzierte Nettoverschuldung sowie ein positiver operativer Cashflow erhöhen die finanzielle Flexibilität und schaffen eine stabile Grundlage für zukünftiges Wachstum“, so FACC. Der Personalstand wuchs von 3896 auf 4017 Vollzeitäquivalente.

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