Vor Beginn der Saison 2025/26 schienen gleich 33 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger in den Kaderlisten des österreichischen Skiverbands auf. Eine stolze Zahl, die im kommenden Winter deutlich kleiner sein wird. Zudem verloren gleich vier VSV-Sportler ihren Nationalteam-Status. Aufsteiger gab es drei, neu in die Ski Austria-Aufgebote schaffte es gar nur einer.
Insgesamt 350 Sportlerinnen scheinen in den am Montag präsentierten Ski Austria-Kaderlisten für die Saison 2026/27 auf – 138 Damen und 212 Herren. 28 (11 Frauen/17 Männer) davon kommen aus Vorarlberg. Mit Skispringerin Eva Pinkelnig und den drei Alpinen Kathi Liensberger, Nina Ortlieb und Ariane Rädler schafften gleich vier Ländle-Damen den Sprung ins Nationalteam.
Ski Alpin (13):
Skicross (3):
Snowboard (3):
Skispringen (4):
Freestyle (2):
Langlaufen (1):
Nordische Kombination (1):
Skibergsteigen (1):
Damit sind die Ladys definitiv das starke Geschlecht im Land – denn mit Snowboardcross-Olympiasieger Alessandro „Izzi“ Hämmerle gelang dieses „Kunststück“ nur einem Vorarlberger Wintersportler. Skicrosserin Sonja Gigler wurde ebenso wie Skibergsteiger Daniel Ganahl und die Feurstein-Cousins Lukas und Patrick vom Nationalteam in den A-Kader zurückgestuft.
Egger, Erhard und Schallert als Aufsteiger
Es gibt aber auch einige Aufsteiger. Etwa Magdalena Egger! Die Speedspezialistin aus Lech wurde nach ihrem zweiten Rang in der Weltcupabfahrt von St. Moritz vom B- in den A-Kader befördert. Das gilt auch für Freestyler Noah Schallert. Für Snowboardcross-Hoffnung David Erhard ging es vom C- in den B-Kader.
Nur dem Umsteiger gelingt der Neueinstieg
Ein Vorarlberger schaffte erstmals den Sprung in die ÖSV-Auswahlen. Tobias Fink! Der 17-jährige Riefensberger, der sich erst im Februar für einen fliegenden Wechsel vom Biathlon- ins Langlauflager entschieden hatte, schaffte es auf Anhieb in den C-Kader. „Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, den Sport zu wechseln und richtig cool, dass es gleich mit dem Kaderplatz geklappt hat“, sagte Fink.
Ungewisse Zukunft bei Nußbaumer und Andreatta
Nicht mehr in den ÖSV-Kadern scheinen gleich vier VSV-Alpinladys auf. Doch während Elisabeth Kappaurer, Amanda Salzgeber und Marie Therese Haller ihre Karriere im Vorjahr noch vor Saisonbeginn beendet hatten, reichte es für Vanessa Nußbaumer nach ihrer Comebacksaison nur für einen Mittrainiererstatus – der mit hohen Kosten verbunden ist. Das gleiche Schicksal ereilte Skicrosser Claudio Andreatta. Ob das Duo ihre Karrieren trotzdem fortsetzen wird, ist ungewiss.
Zugg hat sich verabschiedet
Fix keine Zukunft im Profisport gibt es für Skibergsteiger Daniel Zugg! Der Montafoner, der als erster und bislang einziger ÖSV-Athlet einen Einzel-Weltcupsieg holen konnte, hatte sein Karriereende bereits vor einigen Wochen bekannt gegeben.
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