Für Austria Lustenau

Jetzt fehlt nur noch ein Sieg für den Aufstieg

2. Liga
03.05.2026 18:55

Nach dem 2:0-Heimsieg im Derby gegen SW Bregenz steht die Lustenauer Austria fast schon vor der Rückkehr in die Bundesliga, Jack Lahne und Mohammed Bouchenna ließen die über 5000 Fans mit ihren Treffern jubeln. Die Festspielstädter dagegen dürfen nach der Pleite des SV Horn weiter auf Klassenerhalt hoffen.

Wir haben unseren Job gemacht, obwohl es sicher nicht unsere beste Partie war. Letztlich zählt das Resultat und wir scheinen doch von allen Aufstiegskandidaten das konstanteste Team zu sein“, sagte ein verschwitzter, aber glücklicher Matthias Maak nach dem 2:0-Sieg seiner Austria im Derby gegen SW Bregenz. Dass am Ende hinten die Null stand, war nicht nur der Abwehr, sondern auch der Glücksgöttin Fortuna zu verdanken.

Egal, letztlich zählte nur das Resultat und die Tatsache, dass Lustenau jetzt nur noch einen Schritt vom Wiederaufstieg in die Bundesliga entfernt ist. Ein Sieg in den letzten zwei Spielen reicht. „Doch gerade der letzte Schritt ist normalerweise der Schwierigste“, wollte Kapitän Pius Grabher nach Spielende nicht zu viel Euphorie aufkommen lassen. Wohl wissend, dass der Spirit im Team bis in die Fingerspitzen spürbar ist. „Es ist ein Gefühl, das ich schon länger nicht mehr erlebt habe.“ Jack Lahne (40.) und Mohammed Bouchenna (70.) machten das Lustenauer Glück im Derby perfekt. Die Tabellenführung will sich bei der Austria keiner mehr nehmen lassen. Bundesligareif war die Kulisse im Derby schon allemal.

Lustenau-Coach Markus Mader durfte sich über einen Derbysieg freuen.
Lustenau-Coach Markus Mader durfte sich über einen Derbysieg freuen.(Bild: GEPA)

Über 5000 Zuschauer
Exakt 5076 Fans strömten in die Sun Minimeal Arena, wobei aus der Landeshauptstadt nur eine Handvoll Unerschütterliche den Weg nach Lustenau fanden. Das Stadion war klar in grün-weißer Hand. Das Bregenzer Team beeindruckte dies jedoch wenig. Man bot der Austria durchaus Paroli, scheiterte jedoch wieder einmal an der Chancenauswertung und an einem haarsträubenden Abwehrfehler, der zum 2:0 führte. Just zu einem Zeitpunkt, als die Gäste dem Ausgleich mehr als nahe waren. Da kam es den Hausherren zugute, dass die Fans der Nordtribüne nach einer Stunde unbeabsichtigt für eine kurze Spielunterbrechung sorgten. Sie hüllten mit ihrer Pyrotechnik das Stadion in Rauch, sodass Schiedsrichter Altmann die Mannschaft kurzfristig zur Trainerbank schickte. Das „Time-out“ half Lustenau sichtlich, um sich auf dem Platz wieder zu sortieren. Ein Knackpunkt in der Partie. „Es fehlt uns letztlich einfach die Qualität“, haderte Gäste-Trainer Andreas Heraf mit dem Spielverlauf.

Andy Heraf mangelt es an Qualität.
Andy Heraf mangelt es an Qualität.(Bild: GEPA)

Horner Schützenhilfe
Das Erfreulichste für Bregenz: Horn verlor in der Ostliga erneut und liegt vier Runden vor Schluss zehn Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Damit ist der Klassenerhalt der Schwarz-weißen praktisch fix.

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