Was für „Kraftlackl“! Die stärksten Ranggler des Alpenraums und zahlreichen Nachwuchs-Athleten zeigten beim Gauder Fest in Zell am Ziller wieder einmal ihr Können. Der Titel bleibt in Tiroler Hand!
Angespannte Muskeln, jede Menge Schweißperlen und eine Spannung, die förmlich greifbar war: Beim Gauder Fest in Zell am Ziller schlug am Samstag wieder die Stunde der Ranggler.
Barfuß, im eigentlich reißfesten Leinengewand (nicht alle Hemden und Hosen blieben ganz) schenkten sich 173 Athleten in den verschiedenen Klassen nichts. Jeder Griff saß, jeder Wurf wurde von den über 3000 Zuschauern frenetisch gefeiert. Sogar ein erst Vierjähriger mischte kräftig mit und zeigte, dass es hier nicht nur auf Muskelmasse ankommt. Die Atmosphäre um den Ring, der einen Mindestdurchmesser von 15 Metern haben muss, beim Gauder Fest aber deutlich größer war, kochte schnell über.
Hier ist einfach alles intensiver.
Zuschauer bei den Hogmoar-Kämpfen
Titel wie ein Sieg am Hahnenkamm
Der Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: Der Kampf um den begehrten „Gauder Hogmoar“ – präsentiert von der „Krone“ – brachte den Sportplatz endgültig zum Beben. 23 echte „Kraftlackl“ lieferten sich packende Duelle. „Für viele gilt dieser Titel als das Nonplusultra der Szene – ähnlich wie für Skifahrer der Triumph auf der Streif in Kitzbühel“, ist Toni Wurm, Organisator und Obmann des Zillertaler Ranggler- und Judovereins, überzeugt.
Minutenlang ging es hin und her
Im Finale trafen zwei Top-Athleten aufeinander, die sich lange nichts schenkten. Minutenlang ging es hin und her, ehe sich Titelverteidiger Stefan Gastl vom Rangglerverein Brixental/Wildschönau mit einem Unentschieden – und dank Sieg im Halbfinale – erneut zum „Hogmoar“ krönte.
Ohne blaue Flecken geht es nicht
Am Ende blieben nicht nur blaue Flecken, sondern vor allem große Momente. „Hier ist einfach alles intensiver“, hörte man immer wieder. Adrenalin, Emotionen und pure Leidenschaft machten das Ranggeln einmal mehr zum Herzstück des Gauder Festes ...
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