Nach dem inspirierenden Einblick in Finnlands Bildungssystem führte die Reise der Delegation rund um ÖVP-Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister weiter nach Estland – ein kleines Land, das im PISA-Ranking weltweit immer unter den besten Zehn liegt.
In Tallinn besuchte die Delegation eine der besten Schulen des Landes. Neben moderner Ausstattung, eigenem Hallenbad (fast jede Schule in Estland verfügt über ein Schwimmbecken) und Gratis-Schulessen beeindruckt vor allem die Vielfalt: Musik, Kunst, Entrepreneurship und Robotik sind fixer Bestandteil des Alltags.



Trotz begrenzter Mittel zählt Estland seit Jahren weltweit zu den Top-Nationen beim PISA-Test. Mit nur 1,3 Millionen Einwohnern hat sich das Land vor allem durch seine konsequente Digitalisierung einen Namen gemacht: Kinder lernen hier bereits am sieben Jahren spielerisch den Umgang mit Technologie, Programmieren und künstlicher Intelligenz.
„Die Schüler fühlen sich wohl in unseren Schulen – und sie wissen, dass sich Leistung lohnt“, nennt die estnische Bildungsdirektion eine der Gründe für die gute Bildung. Vertrauen in Lehrer und Schulen wird in Estland großgeschrieben.
„Mindset“ in Estland ist anders als bei uns
Und genau das hinterließ Eindruck. Für Teschl-Hofmeister ist klar: „Hier wird Leistung als ein positiver Wert angesehen“. Für sie liegt das bessere Abschneiden der Esten nicht an der schulischen Ausstattung, sondern am „Mindset“. „Wir haben dieselben Tools, aber die Einstellung, dass Bildung die Grundlage für jede Zukunft ist, die fehlt bei uns“. Sie wünscht sich dabei vor allem auch ein besseres Mitwirken der Eltern. „Und nicht das Abschieben der Bildung auf das System“.
Diese enorme Wertschätzung, die in Estland der Bildung entgegengebracht wird, schätzt auch Moser. „Vertrauen, Flexibilität und das Vertrauen der Regierung in die Schulen sind hier deutlich zu spüren“, so Moser.
Für die Delegation war es auf jeden Fall eine erfolgreiche Reise. „Jetzt geht es darum, auch bei uns Dinge – vielleicht auch in einem Pilotprojekt – einfach einmal auszuprobieren“, so Moser.
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