Für mehr Wohnungen

Schärfere Gesetze für den Bau von Hotels gefordert

Salzburg
02.05.2026 08:00

Durch die touristische Nutzung gehen der Bevölkerung wichtige Wohnflächen verloren. Jetzt wird es durch die KPÖ auch Thema im Landtag. Auslöser in ein weiteres Hotel, welches 60 Zimmer haben soll und daher keine Genehmigung benötigt. Und das, obwohl Wohnraum knapp ist.

Der Stadt Salzburg sind die Hände gebunden. In der Elisabeth-Vorstadt entsteht zwischen Wohnblöcken ein neues Hotel mit 60 Zimmern – gerade so viel, dass keine Genehmigung notwendig ist. „Ein einziger Landtagsbeschluss reicht aus, um diesen Grenzwert im Raumordnungsgesetz anzupassen“, erklärt KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl, die einen entsprechenden Antrag im Landtag einbringt, und fügt hinzu: „Das Ziel ist, dass bei allen neuen Hotelprojekten die Gemeinde mitreden kann, damit die Bedürfnisse der Wohnbevölkerung nicht unter die Räder kommen.“

Ihr Parteikollege und Salzburgs Stadtvize Kay-Michael Dankl fordert sogar Handhabung in der Raumplanung. Gerade bei Gebäuden und Grundstücken, die durch jahrelangen Leerstand auffallen, sei das Spekulationsrisiko besonders hoch. „Hier könnte man Vorgaben im Flächenwidmungsplan einbauen und zum Beispiel eine Mindestzahl an Wohnungen vorgeben.“

Auch bei Mikro-Hotels fordert er schärfere Gesetze. Eines haben alle Hotels gemein: Es geht dringend benötigter Wohnraum für die Bevölkerung verloren. 

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