Der Bürgermeister des Tiroler Wintersportorts Sölden (Bezirk Imst), Ernst Schöpf, legt sein Amt nach über 40-jähriger Tätigkeit zurück. Am 1. September werde sein Stellvertreter Maximilian Riml übernehmen.
Schöpf kündigte seinen Rücktritt als Bürgermeister am Donnerstagabend im Rahmen des Frühjahrskonzerts der Musikkapelle Sölden an, wie die „Tiroler Tageszeitung“ berichtete. Der 65-Jährige ist seit 1986 Ortschef und liegt in der österreichweiten Liste der längstdienenden Bürgermeister auf Platz drei.
„Stand schon länger fest“
„Mein Entschluss, vor den Wahlen das Amt zu übergeben, stand schon länger fest“, sagte Schöpf zur „TT“. Er werde noch den Rechnungsabschluss 2025 verantworten, Riml dann das neue Budget für 2027. Riml habe so auch genügend Zeit, sich für vor den Bürgermeisterwahlen 2028 einzuarbeiten.
Überregionale Bekanntheit erlangte Schöpf in seiner Funktion als langjähriger Präsident des Tiroler Gemeindeverbands bis Herbst 2023, als Krisenkommunikator beim Gondelunglück 2005 sowie als Beteiligter der GemNova-Pleite 2023. Die GemNova Dienstleistungs GmbH musste als Tochterunternehmen des Tiroler Gemeindeverbandes Insolvenz anmelden.
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