Es war nichts für schwache Nerven: Anfang dieser Woche marschierte ein Wolf mitten durch Kirchberg in Tirol. Die schwarz-rote Landesregierung hatte daraufhin eine Abschussverordnung für einen „Risikowolf“ in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein erlassen. Diese sei nun erfüllt worden.
„Der Wolf wurde in der Nacht auf Freitag von der Jägerschaft im Gemeindegebiet von Söll entnommen“, informierte das Land in einer Aussendung. Die Abschussverordnung sei dadurch erfüllt.
Alarmstimmung und Krisensitzung
Diese war am vergangenen Montag von der Landesregierung erlassen worden. Grund dafür war eine Wolfsichtung in Kirchberg. Das ansonsten scheue Raubtier bewegte sich im Ortsteil Klausen völlig ungeniert zwischen den Häusern, bevor es schließlich bis zur viel befahrenen Brixentaler Bundesstraße spazierte. Fotos davon kursierten im Netz.
Die Situation hatte umgehend für Alarmstimmung gesorgt: Die Jägerschaft der Gemeinde berief noch am selben Tag eine Krisensitzung ein.
Heuer bereits sechs Verordnungen
Bei der aktuellen Abschussverordnung handelte es sich bereits um die sechste derartige Maßnahme im heurigen Jahr in Tirol. Zwei Abschussverordnungen sind noch aufrecht. Abschussfreigaben bestehen derzeit noch in den Bezirken Innsbruck-Land und Landeck.
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