

Mit seiner Liebe und Leidenschaft zu seiner Waldviertler Heimatstadt Weira war Nachtwächter „Zedi“ ein Aushängeschild und Markenbotschafter. Der einstige Vizebürgermeister glänzte nicht nur mit seinem historischen Wissen, sondern auch mit seinem besonderen Zugang zu Menschen. Ein Nachruf.
Bestürzt trauert die Kuenringer Stadt Weitra um ihren Nachtwächter Ernest „Zedi“ Zederbauer. Er verstarb unerwartet im Alter von 78 Jahren. Der gelernte Installateur bleibt über die Landesgrenzen Niederösterreichs hinaus besonders als Wachmann mit mittelalterlichem Gewand bekannt. Denn die Nachtwächter-Ikone trat nicht nur bei vielen Veranstaltungen auf, sondern führte im Laufe der Jahre Tausende von Gästen durch die Altstadt und veranstaltete internationale Nachtwächtertreffen. Seine Leidenschaft für Geschichte half ihm, dabei, die Besonderheiten Weitras seinen Gästen näherzubringen.


In der Heimatstadt stark engagiert
Durch seine Liebe zur Heimat engagierte er sich bei vielen regionalen Vereinen und mehr als 30 Jahre auch in der Kommunalpolitik. Fünf Jahre davon sogar als Vize-Stadtchef, bis ihn der mögliche Bau eines Schlachthofs von der Partei entzweite und er sich einer Bürgerliste anschloss.
Tragisch war für Bürgermeister Patrick Layr (ÖVP) die Meldung über „Zedis“ plötzliches Ableben: „Er war das Gesicht des Nachtwächters von Weitra und hat jahrzehntelang eine starke Marke aufgebaut“, traf Layr die Meldung über den Tod des vielfach Ausgezeichneten schwer.


Begräbnis am Samstag
Die Trauerfeier findet am Samstag, 2. Mai, in der Pfarrkirche Weitra statt. Die Möglichkeit zum stillen, persönlichen Abschied und dem Eintrag ins Kondolenzbuch besteht an diesem Tag von 9 bis 12 Uhr. Ab 13.30 Uhr wird dann in der Pfarrkirche für „Zedi“ gebetet. Um 14 Uhr wird das Heilige Requiem gefeiert, anschließend wird der Verstorbene zu seiner letzten Ruhestätte auf den Friedhof geleitet.
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