Auf einer Fläche von rund 2900 Quadratmetern wurden am Mittwoch in Frankenburg am Hausruck (OÖ) etwa 1000 Christbäume Opfer von Flammen. Ein Nachbar wurde auf den aufsteigenden Rauch aufmerksam und verhinderte durch sein rasches Eingreifen noch Schlimmeres.
Seit mehr als 40 Jahren werden in einem Familienbetrieb Christbäume aus den eigenen Kulturen verkauft. Anton Seifriedsberger hat das Geschäft von seinen Eltern und führt es seither gemeinsam mit ihnen und seiner Ehefrau fort. Doch am Mittwoch stockte dem 44-Jährigen der Atem. Gegen 13.30 Uhr stieg Rauch von der sieben Hektar großen Christbaum-Plantage auf.
Ein Nachbar wurde darauf aufmerksam und setzte sofort die Rettungskette in Gang. „Ich wohne rund sieben Kilometer von der Plantage entfernt. Ich bin angerufen worden und natürlich sofort hingefahren. Als ich dort war, war die Feuerwehr schon da und löschte bereits“, erzählt Seifriedsberger.
Trockenheit und starker Wind
Insgesamt 180 Einsatzkräfte von 15 Feuerwehren kämpften gegen die Flammen an. Die lange Trockenheit und der starke Wind begünstigten die Ausbreitung der Flammen. Erst als die Helfer eine Schleuse schlugen, konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden. „Wir haben Glück im Unglück gehabt. Auf einer Fläche von rund 2900 Quadratmetern sind etwa 1000 Christbäume verbrannt. Die Bäume waren zwischen 40 Zentimeter und zwei Meter groß“, so der Christbaumbauer.
Brandursache und Schadenshöhe standen am Donnerstag noch nicht fest. Auswirkungen auf das Weihnachtsgeschäft soll der Brand allerdings nicht haben. Auch auf dem vom Brand betroffenen Boden kann man wieder neue Christbäume ansetzen. „So etwas wünscht man sich aber trotzdem nicht noch einmal“, hofft Seifriedsberger.
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