Ein 41-Jähriger Slowake wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert – er soll eine Angestellte bedroht und gefesselt sowie Bargeld aus Kassenlade entnommen haben.
Ein unmaskierter Mann betrat Ende März in Hainburg an der Donau (Bezirk Bruck an der Leitha) eine Tankstelle gegen 21.45 Uhr. Zunächst dürfte der Mann den Kauf diverser Artikel im Shop vorgegeben haben. Als die Angestellte dann die Kasse öffnete, zog der Beschuldigte jedoch plötzlich eine silberne Faustfeuerwaffe aus seiner Umhängetasche und bedrohte die Frau damit.
Der Mann griff danach selbst in die Kassenlade und schnappte sich Bargeld. Im Anschluss schleppte er sie in den Lagerbereich und fesselte sie mit Kabelbindern an einen Spülkasten. Dennoch konnte die Frau eine Kollegin telefonisch vom Überfall informieren, die wiederum Anzeige bei der Polizei erstattete. Die Angestellte blieb am Ende unverletzt, sie erlitt aber einen schweren Schock.
In der Slowakei festgenommen
Der 41-jährige Slowake wurde nach Ermittlungen des Landeskriminalamts Niederösterreich und des Bundeskriminalamts ausgeforscht und am 26. März in seinem Heimatland festgenommen. Die verwendete Tatwaffe wurde sichergestellt. Am vergangenen Donnerstag wurde der Beschuldigte nach Österreich ausgeliefert.
Bei der Einvernahme gab der 41-Jährige den Raubüberfall und auch die Freiheitsentziehung der Angestellten zu. Der Mann gab auch zwei Einbruchsdiebstähle in Kerzenautomaten am Friedhof in Bruck an der Leitha im Jahr 2023 zu, bei denen er Bargeld gestohlen hatte.
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