Beim „Girls’ Day“ gilt es, Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Neben besseren Verdienstmöglichkeiten wartet ein spannender und zukunftssicherer Arbeitsalltag.
Mädchen für technische Berufe zu begeistern, das ist das Ziel des alljährlichen „Girls’ Day“ – und das bereits seit 24 Jahren. „Seit 2002 haben wir mit dem Girls’ Day 33.000 Mädchen serviciert, heuer nehmen 664 Schülerinnen aus 32 Schulen in 34 Unternehmen teil“, so Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Gemeinsam mit Vera Sares, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, AMS-NÖ-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern und Michaela Roither, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Niederösterreich, galt es, dem weiblichen Nachwuchs die Vorteile und Chancen beim heurigen Aktionstag vor Augen zu führen. Bei der Firma Forster in Waidhofen an der Ybbs konnten Schülerinnen nach Lust und Laune ausprobieren, Fragen stellen und vor allem Einblicke in den Arbeitsalltag erhaschen. „Wir erleben immer wieder, dass technische Berufe für viele Mädchen noch keine Selbstverständlichkeit sind“, erklärt Silvia Mairhofer. So werden im Rahmen des „Girls’ Day“ Chancen und Möglichkeiten sichtbar gemacht.
Interessen und Stärken ausloten
„Eine Lehre eröffnet jungen Menschen viele Chancen und Möglichkeiten – von der begehrten Fachkraft bis zum eigenen Unternehmen“, hält Sares fest. Gerade in technischen und handwerklichen Bereichen gibt es spannende Berufsfelder, in denen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind. So setzt etwa das AMS NÖ darauf, „junge Frauen darin zu bestärken, ihre Interessen und Stärken unabhängig von Rollenbildern zu entdecken“, wie Kern betont.
„Berufe in Technik, IT oder Industrie sind einfach spannend, kreativ und zukunftssicher“, hält Teschl-Hofmeister fest. Die Verdienstmöglichkeiten besser. Und Fachkräfte werden dringend gebraucht. So verdiene eine Einzelhandelskauffrau etwa 990 Euro weniger im Monat, als ein Installations- und Gebäudetechniker. Pro Jahr sind das 11.880 Euro.
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