Kurz vor dem Ende der Fußball-Ostliga zeichnet sich in der Wachau ein Neuanfang ab. Trainer Jochen Fallmann wird Krems im Sommer den Rücken kehren, für ihn wird Philipp Zulechner übernehmen.
„Ich hatte in den letzten zwei Jahren private Dinge zu erledigen, bin deswegen bewusst den Schritt in den Amateurbereich gegangen. Jetzt will ich wieder einen nach vorne machen“, meint Fallmann, der bereits den SKN und Amstetten trainierte, ein Jahr „Co“ bei der Austria war. Und seinen Abgang mit einem Titel versüßen will. Der KSC ist im Rennen um Platz eins voll dabei. „Dass der NÖ-Meister bei Nichtaufstieg nicht im ÖFB-Cup ran darf, ist eine Farce, spielt aber keine Rolle“, versichert der 47-Jährige. „Wir wollen nur noch Siege einfahren, dasein, wenn andere schwächeln.“
Richtiger Ort für Entwicklung
Danach wird der Gürtel enger geschnallt, setzt man überwiegend auf die Youngsters. Passend, dass mit Philipp Zulechner (35) ein junger Trainer übernimmt. Der Ex-Freiburger hatte Landesligist Ybbs nach dem Vorjahresaufstieg auf Platz fünf geführt, überwinterte mit dem ASK als Vize. Ehe sich die Wege im Frühjahr trennten. Zulechner: „Krems ist ein Topverein in der 3. Liga. Ich möchte mich als Trainer entwickeln, denke, dass es der richtige Ort dafür ist.“
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