Nach der Bewerbungsfrist steht fest: Acht Ärzte wollen auf den Chefsessel des größten steirischen Gesundheitsdienstleisters – mehr als erwartet. Doch in Insiderkreisen gilt das Rennen um die Nachfolge von KAGes-Vorstand Gerhard Stark längst als Zweikampf: zwischen LKH-Verbund-Chef Erich Schaflinger und Klinikums-Direktor Wolfgang Köle. Noch vor dem Sommer fällt die Entscheidung.
Im Rennen um die Nachfolge von KAGes-Vorstand Gerhard Stark, der sich bekanntlich schon mit Ende September zurückzieht (sein Vetrag wäre bis 2028 gelaufen), gibt es mehr Interessenten als erwartet: Insgesamt haben sich acht Kandidaten für den Chefposten des größten steirischen Gesundheitsdienstleisters mit mehr als 19.000 Mitarbeitern beworben.
„Mit so vielen habe ich nicht gerechnet“
Als aussichtsreichster Kandidat gilt weiterhin Erich Schaflinger, Leiter des LKH-Verbundes Hochsteiermark. Zu seinen Beweggründen sagt der 66-Jährige auf Anfrage: „Weil es schön ist, die Möglichkeit zu bekommen, etwas zu verändern.“ Die hohe Zahl an Mitbewerbern überrascht auch ihn: „Mit so vielen habe ich nicht gerechnet.“
Neben Schaflinger wird auch Wolfgang Köle, ärztlicher Direktor des LKH-Univ. Klinikums Graz, weiterhin als ernstzunehmender Kandidat gehandelt. Damit deutet sich – trotz der Vielzahl an Bewerbungen – in Insiderkreisen wie bereits im Herbst berichtet ein Zweikampf an der Spitze an.
Hearings im Juni fertig
Zwar hat sich unter anderem auch ein Kandidat aus dem LKH Murtal beworben, in Branchenkreisen werden die übrigen Interessenten jedoch eher als Außenseiter eingeschätzt. Die Hearings sind voraussichtlich bis Mitte Juni abgeschlossen, noch vor dem Sommer muss Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl dann die finale Entscheidung treffen.
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