Ein 46,5 Mio. Euro teures Infrastrukturprojekt von der APG und der Tinetz soll für die notwendige Versorgungssicherheit in Osttirol sorgen. Es ist das zweite Werk seiner Art in der Region. Weitere Millioneninvestitionen sollen in Zukunft den Bedarf decken.
Nach einer Bauzeit von zwei Jahren ging nun das neue Umspannwerk in Matrei in Osttirol in Betrieb.
Mit dem millionenschweren Projekt setzen die Betreiber, die Austrian Power Grid (APG) und die Tinetz, einen Meilenstein in Sachen Netzstabilität. „Bisher wurde Osttirol mit dem Stützpunkt in Lienz versorgt, jetzt haben wir mit Matrei eine zweite Möglichkeit“, erklärt dazu Tinetz-GF Thomas Rieder. Die ersten Planungen für das Umspannwerk in Matrei gab es bereits 2012.
Wir sehen in unseren Prognosen, dass der elektrische Strombedarf um 100 Prozent zunehmen wird.
Michael Kraxner, Aufsichtsratsvorsitzender der Tinetz
In den vergangenen Jahren investierte die Tinetz in Osttirol 100 Mio. Euro. „Wir sehen in unseren Prognosen, dass der elektrische Strombedarf um 100 Prozent zunehmen wird. Das bedeutet, dass die Infrastruktur bis 2040 angepasst werden muss“, so Michael Kraxner, Aufsichtsratsvorsitzender der Tinetz. Das sind in Tirol Investitionen von drei Milliarden Euro.
Auf Entwicklungen reagieren
Mit dem neuen Werk könne man überschüssigen Strom aus Kleinwasserkraft und Photovoltaik besser abtransportieren und ins System integrieren. „Unsere Aufgabe ist es, vorausschauend zu denken, um das Netz so auszubauen, um die Entwicklungen realisieren zu können“, erklärt APG-Vorstandssprecher Gerhard Christiner. LHStv. Josef Geisler ist überzeugt, mit dem Werk einen weiteren Schritt zur Strategie 2050 beigetragen zu haben.
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