Sauberer Strom wird in Niederösterreich schon lange „hausgemacht“: Die Region gilt als Vorzeigeland. Nun machten sich 40 Experten aus sechs Staaten selbst ein (Umwelt-)Bild.
Diese Öko-Bilanz geht an Niederösterreich! 160.000 Photovoltaik-Anlagen produzieren 3,3 GWh sauberen Strom. Damit zählt das weite Land zur europäischen Spitze, wenn es um den Ausbau erneuerbarer Energien geht.
40 Delegationsteilnehmer aus sechs Staaten
Davon konnten sich jetzt auch 40 Experten aus sechs Ländern, darunter etwa Griechenland, Polen, Deutschland und Bosnien & Herzegowina überzeugen. Sie besuchten auf Einladung der Energie- und Umweltagentur unter anderem die schwimmende PV-Anlage in Grafenwörth sowie die PV-Sonneninsel in Zwentendorf.
Beim „Öko-Solar-Biotop“ Pöchlarn, einem Pilotprojekt von RWA Solar Solutions, gab es einen Stopp bei blühenden Apfelbaumen. Dort stehen auf rund 900 Quadratmetern 300 Bäume.
Nachhaltiges Grünflächenmanagement
„Ziel dieses Projekts ist es, ein nachhaltiges Grünflächenmanagement für Freiflächen-PV-Anlagen zu entwickeln und zu zeigen, wie sich Energieproduktion, Biodiversität, Bodenschutz und landwirtschaftliche Nutzung sinnvoll kombinieren lassen“, so Justus Scheiblauer von der RWA. Die BOKU Wien entwickelte das Begrünungs- und Pflegekonzept und übernimmt das Monitoring.
Internationales Fachtreffen in St. Pölten
Am ersten Tag des Öko-Treffens stand übrigens im St. Hippolyt Haus in St. Pölten eine Fachtagung im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden dabei unter anderem das Projekt „PV-Sonneninseln“ von der eNu, das Projekt „Bio-PV“ der BOKU, die Agri-PV-Anlage „EWS Sonnenfeld“ des Energieparks Bruck an der Leitha, die Kombination von Beerenobst mit PV-Paneelen von Familie Wurzer in Bodensdorf bei Wieselburg. Koordiniert wird die internationale Zusammenarbeit durch die Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu) sowie durch das Land Niederösterreich.
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