Wenige Tage nach dem Männerteam haben auch die Frauen des FC Bayern München über den Meistertitel in der deutschen Fußball-Bundesliga jubeln dürfen. Für den Champions-League-Halbfinalisten war es der vierte Titel in Folge und der insgesamt achte.
ÖFB-Teamspielerin Barbara Dunst war am 3:2-Sieg bei Union Berlin am Mittwoch aufgrund ihres Tors zum 2:1 (50.) mitbeteiligt. Katharina Naschenweng saß auf der Bank, Sarah Zadrazil ist nach ihrem Kreuzbandriss noch in der Rehaphase.
„Es ist echt der Wahnsinn. Nach meiner Verletzung ist es wie eine Belohnung, es war ein großer Schritt für mich, nach München zu wechseln. Deswegen ist es schon sehr besonders“, sagte die zu Saisonbeginn aus Frankfurt gekommene Dunst. In der Liga traf sie erstmals im Bayern-Dress, und das, nachdem ihr zuvor vor dem ersten Tor der Berlinerinnen ein Fehler unterlaufen war. Getroffen hatte sie zuvor auch schon im DFB-Pokal einmal. Die große Titelsause wird es aber nicht geben. „Bei uns wartet in den nächsten Tagen der nächste Kracher. Deswegen ist mit Feiern noch Piano.“
Am Samstag kommt der FC Barcelona
Schon am Samstag steigt in der Allianz Arena das Halbfinal-Hinspiel der „Königsklasse“ gegen den FC Barcelona, der nach einem 4:1-Sieg gegen Espanyol seit Mittwoch den elften Meistertitel in Spanien, den siebenten in Folge, in der Tasche hat. „Gewinnen wird nie langweilig. Viermal deutscher Meister in Folge, ist unglaublich. Solche Momente musst du genießen, aber wir wollen uns hochprofessionell auf Barcelona vorbereiten“, meinte Bayern-Direktorin Bianca Rech. Da könnten auch Giulia Gwinn und Klara Bühl eine tragende Rolle spielen, die in Berlin ihr Comeback gaben.
Von 21 Saisonspielen haben die ungeschlagenen Münchnerinnen 20 gewonnen, nur beim 0:0 gegen Carl Zeiss Jena gab es keine drei Punkte. So konnte bereits vier Runden vor Schluss das Meisterstück perfekt gemacht werden. Während es für Dunst der erste Meistertitel ist, war Naschenweng bei den jüngsten drei mit von der Partie. Zadrazil steht bereits seit Sommer 2020 bei den Bayern unter Vertrag, sie jubelte über Titel Nummer fünf. Bei den Berlinerinnen spielte Eileen Campbell bis zur 76. Minute, Marina Georgieva kam ab der 85. zum Zug.
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