Ex-Austrianer Thomas Ebner absolviert aktuell die Ausbildung zum Fahrlehrer, plant bereits seine Karriere nach dem Fußball. Diese sieht er im eigenen Familienbetrieb, einer Fahrschule.
Thomas Ebner ist bekannt für sein großes Kämpferherz. Egal, ob früher in der Bundesliga oder jetzt in der Drittklassigkeit bei Traiskirchen – der 34-Jährige steht am Gaspedal. Auch nach der Karriere. Wobei er es abseits des Rasens seltener durchdrückt. Ebner grinst: „Ich mache gerade die Fahrlehrerausbildung. Mein Tag beginnt um 9 Uhr und endet nach dem Training um 19.30 Uhr“, so der Ex-Austrainer.
Karriere nach der Karriere
Nachdem im Sommer seine Profikarriere mit dem unschönen Abschluss seiner Admira-Zeit („Ich wurde ohne große Kommunikation lange hingehalten, bevor mir mitgeteilt wurde, dass sie nicht verlängern wollen“) endete, bot das Engagement beim Ostligisten die optimale Möglichkeit, neben dem Fußball an der Karriere nach der Karriere zu arbeiten.
„Es war immer mein Hintergedanke, dass sich die Ausbildung mit der neuen Aufgabe vereinbaren lässt. Ich wollte mir einfach eine weitere Option schaffen“, erzählt der Defensiv-Allrounder, dessen Trainerausbildung momentan auf „Hold“ steht.
„Unterrichte bereits“
Mittlerweile ist der 264-fache Bundesliga-Kicker bei seinem Vater in der Fahrschule in Wr. Neudorf tätig. „Ich unterrichte bereits Schüler, bin aber etwas eingeschränkter, weil mir noch die Fahrlehrer-Prüfung fehlt.“ Läuft alles nach Plan, kann sich der Badener gut vorstellen, den Familienbetrieb eines Tages zu übernehmen.
Die Liebe zum Fußball
„Die Arbeit macht richtig Spaß. Ich hatte im Fußball sehr viel mit jungen Leuten zu tun, und jetzt ist es genauso.“Gleichzeitig bleibt die Liebe zum Fußball. „Es läuft gut – auch körperlich. Und das ist mir wichtig, weil ich nicht aus Zwang weiterspielen möchte. Ich will Spaß haben – den habe ich hier.“
„Haben uns rausgerissen“
Weswegen er sich auch eine Vertragsverlängerung vorstellen kann. „Tommy hat einen unbändigen Ehrgeiz, ist mit seiner Erfahrung Gold wert“, lobt Trainer Thomas Darazs, der beim jüngsten Befreiungsschlag auf Ebner (angeschlagen) verzichten musste. Nach sieben sieglosen Partien gab’s ein 3:2 über Donaufeld – und drei Tore von Max Sax. „Zwei davon hat Schobesberger aufgelegt. Die Alten haben uns dieses Mal rausgerissen.“
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